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Linken-Vorsitzende Kipping: "In Thüringen heißt es Bodo oder Barbarei"

Bonn/Berlin (ots) - Am Rande der Jahresauftaktklausur der Partei Die Linke in Berlin hat die Co-Vorsitzende Katja Kipping alle fortschrittlichen Kräfte aufgefordert, sich für einen grundlegenden Politikwechsel im Hinblick auf soziale Strategien und Klimaschutz zusammenzuschließen:

"Das ist ausdrücklich eine Einladung an die vielen, die in der Gesellschaft in Bewegung sind, aber auch an SPD und Grüne, dass wir jetzt gemeinsam einen solchen Kurswechsel vorbereiten", sagte Kipping im phoenix-tagesgespräch. Gleichzeitig warnte die Linken-Chefin, vor "dem drohenden Rechtsruck zu kapitulieren".

In Thüringen gehe es "in diesem Jahr um die Wurst". Alle seien gefragt, dort die Mitte-Links-Regierung um Bodo Ramelow zu verteidigen. "Am Ende heißt es Höcke, der AfD-Mann, oder Bodo Ramelow, ganz verkürzt: Bodo oder Barbarei", erklärte Kipping.

Die Linken-Chefin begrüßte ausdrücklich den Vorstoß der SPD zur Kindergrundsicherung. Damit sei ein weiterer Grundstein für eine konstruktive Zusammenarbeit gelegt.

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Tobias Schindegger aus Gotha

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