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Kunstterror gegen Höcke
Mahnmal der Schande

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Das Kollektiv "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) hat auf einem Nachbargrundstück des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke das Berliner Holocaust-Mahnmal nachempfunden. Sie verlangen von dem Politiker, dass er sich auf Knien für Verbrechen im Zweiten Weltkrieg entschuldigen solle.

Laut AfD-Landessprecher Stefan Möller Höckes sei Familie monatelang nachgestellt, ausgespäht und fotografiert worden. Höcke ist verheiratet und hat vier Kinder. Die Verantwortlichen dafür nennen sich "Künstler" und "Aktivisten".

Diese Euphemismen könnte man ebenso gut mit "Linksterroristen" übersetzen.

Selbst der Präsident des Thüringer Landtags, Christian Carius (CDU), verurteilte die Aktion: "Die Gesamtaktion des "Zentrums für politische Schönheit" hat nichts mit Kunst zu tun. Das Abhören und Ausspionieren von Abgeordneten und ihren Familien gleicht den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit."

Und warum das ganze Theater? Natürlich wegen Höckes Ausspruch mit dem "Mahnmal der Schande". Ein bewusst und mit Kalkül missverstandenes Zitat, das seither immer dazu genutzt wird, um Höcke der faschistoiden Gesinnung zu überführen.

»Denkmal der Schande«: Aus der Verwendung dieses Begriffes soll Höcke ein Strick gedreht werden. "Denkmal der Schande" bedeutet nicht, es sei eine Schande, daß es dieses Denkmal gebe, sondern ist schlicht die Beschreibung dafür, daß die Schandtat Deutschlands in einem Denkmal dauerpräsent sei.

Denn dies ist wiederum einmalig: Keine andere Nation hat dem negativen Anteil seiner Geschichte im Herzen seiner Hauptstadt den zentralen Erinnerungsort zugeteilt.

Zum Vergleich eine Passage aus Martin Walsers Rede in der Paulskirche aus dem Jahre 1998:

"In der Diskussion um das Holocaustdenkmal in Berlin kann die Nachwelt einmal nachlesen, was Leute anrichteten, die sich für das Gewissen von anderen verantwortlich fühlten. Die Betonierung des Zentrums der Hauptstadt mit einem fußballfeldgroßen Alptraum. Die Monumentalisierung der Schande."

Inhaltlich grundlegende Unterschiede sucht man hier vergebens. Es geht ausschließlich um die Vernichtung Höckes. Politik und Medien präsentieren sich wieder einmal unisono zum Fremdschämen und auf kriminelle Weise.
Denn was vor Höckes Haus geschieht ist kein provokativer Kunstakt. Es ist Psychoterror gegen einen Politiker, dessen Worte gezielt verdreht wurden und zwar so, dass derartige "Aktionen" eine Legitimation (weil "gegen rechts") erfahren. Die Belagerung und die kindische Forderung, Höcke solle sich nun auf Knien entschuldigen, entweder von unglaublicher Dummheit und Selbstgefälligkeit, oder liefern Zeugnis über die moralische Verkommenheit der "Künstler" und deren Claqueure. Der Mann hat 4 Kinder, die massiv unter Druck geraten, die angefeindet, bespitzelt und verspottet werden.

Seht her, tolerante Anhänger einer offenen und bunten Gesellschaft: so macht man Andersdenkende und politisch Unbequeme fertig! Mit Methoden, die ihr euren ärgsten Feinden vorwerft.

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