Margot Käßmanns rassistische Äußerungen

Was sich Margot Käßmann am Kirchentag geleistet hat, ist wahrhaft haarsträubend!
Sie bedachte die familienpolitische Kehrtwende der AfD, welche eine Erhöhung der einheimischen Geburtenraten beinhaltet, mit den Worten: "Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: 'Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht." Weiterhin ließ sie verlauten, dass jener AfD-Passus dem kleinen „Arierparagrafen der Nationalsozialisten“ entspreche.

Zur Erinnerung: die Fertilitätsrate der Deutschen ist, wie fast überall in Europa, sehr niedrig. Mit 1,4 Kindern pro Frau liegen wir unter dem europäischen Durchschnitt. Für den Erhalt einer Bevölkerung bedarf es aber einer Geburtenrate von etwa 2,1. Wir sterben also, legt man die nüchternen Fakten zugrunde, sukzessive aus.

Käßmann nimmt mit ihrer Arierparagraphen-Analogie eine Gleichsetzung mit dem Nazi-Regime vor und stellt den AfD-Programmpunkt damit unter Strafe, will ihn bekämpfen. Bekämpfen, dass es mehr einheimische Geburten gibt.

Sie will das, was allen anderen Völkern selbstverständlich ist, dem eigenen Volk verwehren: die Erhaltung der ethnischen und kulturellen Existenz.

Schaut man sich die Definition für Völkermord an, liest man unter anderem folgenden Satz:

Völkermord: "Maßnahmen, die die (physische, ethnische, rassische und kulturelle) Existenz oder Identität einer Volksgruppe in Frage stellen."

Rassismus, Frau Käßmann, kann sich auch, wie an Ihrem Beispiel deutlich wird, gegen das eigene Volk richten. Ein Höcke wäre für eine weitaus weniger drastische Äußerung öffentlich verbrannt worden.

Und ein großer Mann wie Dietrich Bonhoeffer, in dessen Fußstapfen sich Käßmann gerne wähnt, wäre entsetzt, betroffen, beschämt.

Autor:

Rainer Javik aus Erfurt

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