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Theater um Homo-Ehe: inszenierte Nichtigkeit oder Ablenkungsmanöver?

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Nun ist sie also beschlossene Sache: die "Homo-Ehe", oder "Ehe für alle".
Der Freudentaumel im links-grünen Lager ist enorm, heißt es doch, dass wir dem Stadium einer supra-offenen Gesellschaft wieder ein paar Schritte näher gekommen sind.
"Ein buntes Ja für die Liebe" tönt die Klatschkanone gmx eifrig; auch hier wird der Beschluss wie ein lang umkämpfter Sieg für die Gerechtigkeit gefeiert.

Was zum Teufel aber soll dieses Theater?
Haben wir nicht einen Berg anderer Probleme?
Ich habe nichts gegen Homosexuelle und auch nicht gegen die Liebe.
Es mutet jedoch absurd, beinahe pervers an, dass man angesichts einer inzwischen allgegenwärtigen Terrorgefahr, einem maroden Bildungssystem, einer hoffnungslos überforderten Polizei, no go areas, drohender Altersarmut, der Islamisierung und Entstehung von Parallelgesellschaften, der gestiegenen Kinderarmut, der EU-Krise, des wirtschaftlichen Bedeutungsverlustes und vielem mehr, ein derartiges Nischenthema zur einem Politikum von existenzieller Tragweite aufbläht. Wieviele Menschen in diesem Land werden davon überhaupt betroffen sein? Und wen interessiert es überhaupt? Der Fall Homo-Ehe ist ein exzellentes Exempel dafür, wie perfekt die Meinungsmache funktioniert. Kaum einen hat das Thema je gekratzt, aber innerhalb weniger Tage/Wochen ist es in aller Munde. Selbst ich habe heute Vormittag mit einer gewissen Spannung der mdr-Berichterstattung zu den Abstimmungsergebnissen gelauscht. "Wow" hab ich gedacht und mich gefühlt, als hätte ich nach drei Tagen Dauerwerbesendung endlich das neue Küchen-Multi-Tool bestellt.

Wovon soll hier abgelenkt werden? Vom Durchwinken des Maas´schen Zensurgesetzes? Welch andere Unsäglichkeit wird uns bald wieder als diktatorisch anheimelndes Schmakerl vorgetragen?

Worum geht es hierbei? Soweit ich weiß, waren homosexuelle Pärchen den "Normalos" in so gut wie allem gleichgestellt. Unterschiede liegen in diesem Fall ja wohl eindeutig in der Natur der Sache. Und Differenzierung sollte nicht automatisch mit Dikriminierung gleichgesetzt werden. Genau das wurde aber getan, mit dem Effekt, dass sich die ganze Medienrepublik hechelnd auf die "Diskriminierenden" stürzt.

Ist das eigentlich legal und rechtskräftig?

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält die „Ehe für alle“ für verfassungswidrig. „Wenn man die Ehe öffnen will, muss man das Grundgesetz ändern“, sagte Papier dem „Spiegel“. „Das kann der einfache Gesetzgeber nicht machen.“

Das Bundesverfassungsgericht hatte wiederholt betont, dass eine Ehe im Sinne des Grundgesetzes die „Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft“ sei.

Trotzdem ein Sieg für die Liebe?
Eines sollten CDU, SPD, Grüne und Linke auf dem Zettel haben: geht es so munter weiter mit der Einwanderung und der Preisgabe unseres Landes, wird dem open-love-paragraph ohnehin in absehbarer Zeit ein kurzer Prozess gemacht. Allah ist schließlich kein Fan homoerotischer Neigungen.

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