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Worte zum Sonntag: Datenkontrolle

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Die Informationsgesellschaft lebt von Datenerfassung und -übermittlung. Doch dieser Datenaustausch versetzt viele in Angst. Mit jedem Telefongespräch, jeder
Kontobewegung und jeder E-Mail hinterlassen wir Spuren, die andere registrieren. Plätze werden von Videokameras überwacht. Wer sammelt und nutzt diese Informationen? Die Vorstellung ist unheimlich, dass jemand unsere Wege und Gewohnheiten kennt. Gott kennt sogar unsere Worte und Gedanken. So heißt es im Psalm 139: „Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst
meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht schon wüßtest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht
begreifen. Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen
vor deinem Angesicht?“ Gott ist überall und immer schon da, wo wir erst noch
hinreisen: selbst am Ende der Welt wartet er auf uns. Aber das ist eine gute
Nachricht: Gott ist nicht unser Feind. Er verfolgt uns nicht, um uns zu zerstören.
Er will halten und helfen. In Jesus Christus wurde er Mensch und unser Erlöser.
Er hat den Hass der Welt und die Last der Sünde getragen. Gut, dass er mich
kennt. So kann ich ohne Sorge in den neuen Tag gehen.

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