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Am Himmel leuchtet ein Stern

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Ist das nicht wunderbar? Gerade in der dunklen Jahreszeit ist der Kalender voller Feiertage mit Kerzen. Von Ende November bis Anfang Januar zieht sich eine Lichtspur durch die Zeit. Die dunkle Welt wird durch Gottes Licht erhellt. Die Adventswochen, die Weihnachtstage und am Ende das Fest der Erscheinung Christi: Epiphanias. Mit dem 6. Januar wird dieser Festkreis abgerundet. Der Feiertag steht ganz im Zeichen des strahlenden Morgensterns.

Von Anfang an sahen Christen mit Jesu Geburt das uralte Bibelwort verwirklicht: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen.“ (4. Mose 24,17). Am schwarzen Nachthimmel leuchtet ein Stern. Er gibt Licht und bringt Orientierung. Einem kosmischen Wegweiser folgend kamen die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe nach Bethlehem. Sie orientierten sich an einem Stern und fanden das Kind, den Retter der Welt.

So erhielt das Fest zugleich den Namen: Dreikönigstag. In katholisch geprägten Orten ziehen Kinder als „Heilige Könige“ verkleidet durch die Straßen. Sie verkünden als Sternsinger Freude und Segen. Die Buchstaben C+M+B bedeuten schlicht: „Christus segne dieses Haus.“ Das ist mehr als ein Lichtblick. Es ist die Hoffnung, dass im Dunkel der Welt das Licht der Weihnacht lebendig bleibt. Auch ohne Schrift am Haus darf jeder um dieses Licht und um Gottes Segen bitten. Ist das nicht wunderbar?

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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