Bitterstoffe: segensreich für die Gesundheit

In den Essgewohnheiten der westlichen Zivilisationen spielt die Geschmacksrichtung »bitter« eine immer geringere Rolle. Ein großer Fehler, wie Ärzte und Heilpraktiker zunehmend meinen. Da Bitterstoffe rascher ein Sättigungsgefühl hervorrufen und die Verdauungssäfte schneller zum Fließen bringen, sorgen sie dafür, dass wir kleinere Portionen zu uns nehmen. Sie schränken die Esslust und den Hunger ein und sorgen zudem dafür, dass Nahrungsfette der Verbrennung zugeführt werden und sich nicht als Fettpolster an Hüfte, Bauch und Po ablagern. Eigentlich sind sie die idealen Schlankmacher. Auch, weil bittere Nahrungsmittel von Haus aus weniger Kalorien enthalten.
Wer also langfristig Verdauungsstörungen, Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten eindämmen will, sollte vermehrt Chicorée, Rucola, Endivie, Rosenkohl, Brokkoli und Artischocken auf seinen Speiseplan setzen und gerade im Frühjahr zu den zarten Blättern von Wildpflanzen wie Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer und Brunnenkresse greifen.

Autor:

Nicole Schütz aus Erfurt

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