Anzeige

Gefahr in Verzug?

Verschmorte Klemmverbindung
Verschmorte Klemmverbindung
Anzeige

In vielen sogenannten "Neubauwohnungen" aus DDR-Zeiten wurden aus Rohstoff- und Kostengründen Aluminiumleitungen verlegt. So wurden z.B. alle Steckdosen der Wohnung über eine zentrale Ringleitung versorgt (dadurch war eine hohe Leistungsübertragung möglich!). Beim Auswechseln der Steckdosen 230V wurden dann mitunter Kupfer-Leitungen auf die vorhandene Klemmleiste (Alu) angeschlossen (zudem noch die gleiche Klemme!). Dieser Anschluss wird nach Jahren zu einer Zeitbombe (Ionenaustausch durch unterschiedliche Elemente - Aluminium fließt - an der Klemmverbindung bildet sich ein Übergangswiderstand - es folgt Erwärmung bis zum Ausglühen!). Solche Klemmverbindungen können letztlich zu einem Wohnungsbrand führen (zum Glück wird meist im Vorfeld ein unangenehmer Geruch wahrgenommen)!

Nach der Wende, wurden die Wohnungen von den Wohnungsbaugenossenschaften kostengünstig saniert. Dadurch konnten die Wohnungen "attraktiv" vermietet und auch verkauft werden. Sicherheitsrelevante Anlagen wurden aber vernachlässigt (z.B. das kompl. Elt-Leitungsnetz zu sanieren). Es wurde z.B. nur das Bad und die Küche mit Kupfer-Kabeln saniert (Verteilung in der Küche - kurze Kabelwege - kostengünstig!). Dafür hat man aber im Bad werbewirksam eine Fußbodenheizung eingebaut, welche nach Jahren ausgebaut werden musste, weil sich die Fließen lockerten.

Die Eigentümer und auch die Mieter sind jetzt die Leidtragenden solcher Fehlplanungen!

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige