Serie: Iss dich glücklich
Gut, lecker, glutenfrei: das Wunderbrot

So kann das fertige, energiespendende Brot aussehen.
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  • So kann das fertige, energiespendende Brot aussehen.
  • Foto: Karina Both-Peckham
  • hochgeladen von Lokalredaktion Erfurt

Von diesem Brot hatte unsere Food-Kolumnistin schon viel gehört. Lebensverändernd gut, sollte es sein. Eine Offenbarung. Kräftigend für Leistungssportler. Einfach lecker für alle. Quasi ganz nebenbei auch glutenfrei und LowCarb. Das musste sie ausprobieren.

Ich nehme es einfach vorweg: Es stimmt, in meinen Augen haben sie alle recht. ­Ansätze gibt es viele, die ­Food-Bloggerin Sarah ­Britton war eine der ersten in der ­Foodbloggerszene, die die Power dieses Brotes entdeckt und ins World Wide Web gebracht hat. Woher das allererste Ursprungsrezept jedoch stammt, weiß niemand genau. Von einem Pastor aus Norwegen ist häufig die Rede, der das Brot als Energiequelle für Leistungssportler entwickelt hat. Und tatsächlich: Wie bereits Pastor Graham sind Pastoren in der Geschichte durchaus dafür bekannt, sehr gute Brotrezepte erfunden zu ­haben.

Mittlerweile gibt es sogar die ­Möglichkeit, entsprechende ­Backmischungen zu kaufen, in denen die benötigten Zutaten schon alle drin sind und nur noch Wasser ­hinzugefügt werden muss. Wer aber komplett selber backt, hat den entscheidenden Vorteil, dass er selbst über die Gewichtung der Bestandteile – im ­Wesentlichen in der es in der Basis immer Hafer, Körner, Chia-Samen und Flohsamenschalen sowie nach Belieben Nüsse – ­entscheiden kann.

Rezept Wunderbrot
Zubereitungsdauer: circa 10 Minuten + Kühlzeit + Backzeit

Zutaten:
Die Basis
150 g Sonnenblumenkerne
150 g Kürbiskerne
50 g Leinsamen
50 g geschrotete Leinsamen
100 g (glutenfreie) Haferflocken
1 gehäufter EL Sonnenblumenkernmehl
3 gestrichene EL Chiasamen
4 gestrichene TL Flohsamenschalenpulver
1/2 TL Meersalz
1 EL mildes Olivenöl oder Avocadoöl

Zum Verfeinern nach Belieben
20 g Haselnüsse, ganz
20 g Oliven
20 g Sesam

Zubereitung:

Alle Basiszutaten und ­gewünschte Verfeinerung mit 500 Milliliter kaltem Wasser vermengen. Teig mindestens 3 Stunden, am besten aber über Nacht, im ­Kühlschrank ruhen lassen.

Eine Backform einfetten und den Teig ­hineinfüllen, Oberfläche glatt streichen. ­Backform in den noch kalten Ofen ­stellen, diesen anschließend auf 200 Grad Ober- und Unterhitze einstellen und das Brot 70 bis 80 ­Minuten backen.
Brot direkt nach dem Backen aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost ­auskühlen lassen.

Tipp:
Traditionell wird das Brot in Norwegen übrigens eher wie ein großer Fladen auf dem Backblech ausgestrichen. Hierbei verringert sich die Backzeit um circa 15 Minuten.

Zur Person:
Karina Both-Peckham ist Küchenchefin im ­Erfurter Bistro-Café Peckham‘s. Nach dem ­Studium der Kommunikationswissenschaften und sechs Jahren in der Werbe­branche hat sie ihre ­Leidenschaft für gutes ­Essen zum Beruf gemacht und arbeitet mit ­Begeisterung als Foodbloggerin und Kochbuchautorin. Tagesaktuelle Rezeptideen teilt die Autorin in ihrem Instagram-Food-Tagebuch und zeigt auf ihrem Food-Blog und YouTube-Kanal, wie man sich ganz einfach glücklich essen kann.

» www.instagram.com/issdichgluecklichblog
» www.issdichgluecklich.blog
» www.peckhams.de
» www.youtube.com/issdichglücklich
» www.twitter.com/peckhamskitchen

» Alle Texte:
meinanzeiger.de/issdichgluecklich

Autor:

Lokalredaktion Erfurt aus Erfurt

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