Serie: Iss dich glücklich
Ins neue Jahr mit „HotPot“

Frischen Wind bringt der asiatische Trend „HotPot“ in den Silvesterabend.
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  • Frischen Wind bringt der asiatische Trend „HotPot“ in den Silvesterabend.
  • Foto: Karina Both-Peckham
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Immer nur klassisches Fondue oder Raclette? Frischen Wind bringt jetzt der asiatische Trend „HotPot“ in den Silvesterabend.

„Eat, drink, laugh“, steht bei mir an der Küchenwand. Gemeinsam mit lieben Menschen bei schönen Gesprächen zu kochen, essen, trinken und zu lachen ist für mich ein wundervoller Zeitvertreib. Vor allem an Silvester. Früher klappte das mit Klassikern wie Fondue mit viel Öl oder käsereichem ­Raclette – aber mal ganz ehrlich: Auf ­Dauer wird das doch langweilig.

Dieses Jahr endet für mich daher mit etwas Neuem: HotPot! Statt heißem Öl köcheln im zweigeteilten YinYang-Topf aromatische ­Brühen, die ein wahres Geschmacksfeuerwerk versprechen und im Nu wundervoll bunte Zutaten garen, die wie Konfetti um den HotPot ­herum arrangiert werden. Mit diesem Rezept gelingt die Aromen-Party am Esstisch.

„HotPot“ für sechs bis acht Personen
Zubereitungsdauer: 45 Minuten,

Zutaten:
Dunkle Brühe:
• 1 Liter Bio-Rinderbrühe (oder ­vegetarisch / vegan: Gemüsebrühe)
• 3 TL Rote Thai Curry Paste
• 2 EL Sojasauce (oder Paleo: Kokos Aminos)
• 1 kleine Chillischote
• 10 g Ingwer

Helle Brühe:
• 800 ml Bio-Hühnerbrühe (oder vegetarisch / vegan: Gemüsebrühe)
• 200 ml Kokosmilch
• 3 TL Gelbe Thai Curry Paste
• 1 kleine Chillischote
• 10 g Ingwer

Einlagen und Saucen, Mengen nach Belieben – Beispiele:
Pilze, Pak Choi oder junger Mangold, junger Spinat, Kartoffeln, Kürbis, Zuckererbsenschoten, Möhren, vorgegarte Reis(band)nudeln, zartes Rindfleisch oder Schweinefleisch, Garnelen, frischer Koriander zur Garnierung, Erdnusssauce, ­Sesamsauce, Sojasauce (oder Paleo: Kokos Aminos)

Utensilien:
• ein „HotPot“ mit Trennwand, alternativ zwei klassische Töpfe
• eine mobile (Doppel-)Herdplatte oder Induktionsplatte (oder Verwendung eines elektrischen „HotPots“ ohne Herdplatte)
• sechs bis acht Paar Essstäbchen (oder Fonduegabeln und klassisches Besteck)
• eine Schaumkelle oder zwei kleine Schöpfsiebe
• eine mittlere und eine kleine ­Schüssel für jeden Gast
• Geschirr oder kleine Servierbretter für die Einlagen

Wichtig: Essbesteck aus Metall als auch die Einlagen werden in der ­Brühe sehr heiß. Bitte nicht unmittelbar aus dem Topf zum Mund führen!

Zubereitung:
1. Dieses Gericht lässt sich sehr gut mehrere Stunden vorher vorbereiten: Gemüse waschen, ggf. schälen, größere Einlagen in mundgerechte Stücke oder Scheiben schneiden, Fleisch dünn filetieren. Abgedeckt in kleinen Schüsseln, auf Tellern oder Brettern im Kühlschrank lagern, bis der „HotPot“ zum Einsatz kommt.

2. Chillischoten (wer es weniger scharf mag, reduziert die ­Menge und entfernt die Kerne) und Ingwer waschen und in dünne Ringe schneiden. Suppenzutaten in die „HotPot“-Hälften geben und verrühren. Vor Start die Einlagen, Saucen und Utensilien in der Mitte des Esstisches arrangieren, dabei auf eine unempfindliche Unterlage achten und die Brühen zum Köcheln bringen.

3. Dann kann der HotPot-Abend beginnen: Die Gäste geben schrittweise (sanft, da Spritzgefahr) die gewünschten Einlagen in die Brühen. Sind sie gar, werden sie mit Schaumkelle, Schöpfsieb oder direkt mit den Essstäbchen herausgefischt, in die eigene Schüssel gelegt und mit Sauce nach Wahl beträufelt und verzehrt. Sind die Einlagen aufgebraucht (grünes Blattgemüse möglichst zum Schluss), wird traditionell die verbleibende Brühe auf die Schüsseln verteilt und zum Abschluss ausgetrunken.

Tipp :
HotPot ist ein gemeinschaftliches Essen – die Einlage gehört dem, der sie herausgefischt hat. Essen Fleischesser und Vegetarier oder Veganer gemeinsam, sollten sie sich zuvor auf eine vegetarische / vegane Brühe einigen.

Termin:
Karina Both-Peckham startet 2019 neue Kochkurse im ­Erfurter Bistro-Café Peckham‘s. Von Lieblingssuppen bis zu schnellen Haupt­gerichten, Party-Snacks und Food­fotografie mit dem Smartphone – die Küchenchefin zeigt, wie man sich glücklich essen kann. Termine: www.facebook.com/I.like.peckhams/events

Zur Person:
Karina Both-Peckham ist Küchenchefin im ­Erfurter Bistro-Café Peckham‘s. Nach dem ­Studium der Kommunikationswissenschaften und sechs Jahren in der Werbe­branche hat sie ihre ­Leidenschaft für gutes ­Essen zum Beruf gemacht und arbeitet mit ­Begeisterung als Foodbloggerin und Kochbuchautorin. Tagesaktuelle Rezeptideen teilt die Autorin in ihrem Instagram-Food-Tagebuch und zeigt auf ihrem Food-Blog und YouTube-Kanal, wie man sich ganz einfach glücklich essen kann.

» www.instagram.com/issdichgluecklichblog
» www.issdichgluecklich.blog
» www.peckhams.de
» www.youtube.com/issdichglücklich
» www.twitter.com/peckhamskitchen

» Alle Texte:
meinanzeiger.de/issdichgluecklich

Autor:

Lokalredaktion Erfurt aus Erfurt

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