Kluge Kaufkniffe - Tipps, um sich gegen die Tricks der Supermärkte zu wehren

Marketingexperten sind Schuld daran, dass das Sparschwein nach dem Einkauf leer ist.
  • Marketingexperten sind Schuld daran, dass das Sparschwein nach dem Einkauf leer ist.
  • Foto: Foto: Pixelio/Adel
  • hochgeladen von Michael Steinfeld

Jeder Einkauf ist genau geplant - allerdings von gewitzten Marketingexperten, die nur ein Ziel haben: den Kunden um möglichst viele Euro zu erleichtern. Grund genug für Autor Oliver Mest, die Tricks der Supermärkte zu enttarnen. Mit folgenden Tipps kommt man durch den Supermarkt, ohne dass die Geldbörse Schaden nimmt.

Korb statt Wagen:
Ein riesiger Wagen vermittelt den Eindruck, nicht genug gekauft zu haben. Wird ein Korb zu schwer, bremst er automatisch die Einkaufslust.

Einkaufsrhythmus:
Wer nur einmal pro Woche mit Einkaufsliste loszieht und gezielt kauft, was er wirklich benötigt, spart im Monat bis zu 5 Prozent seiner Ausgaben.

Nicht vom Weg abkommen:
Wer mehr sieht, kauft mehr. Die idealen Scheuklappen: eine Einkaufsliste, die auf den Aufbau des Supermarktes abgestimmt ist.

Links vor rechts:
Teure Produkte stehen rechts in den Regalen, denn dort greifen Rechtshänder zu. Also bewusst nach links sehen!

Bei der Sache bleiben:
Werden die Kartoffelchips bei den Getränken beworben, ist es schwer möglich, Preise zu vergleichen. Besser alles dort kaufen, wo es hingehört.

Nicht verführen lassen:
Zu Beginn des Einkaufs niemals zum Zugreifen verführen lassen. Hier stehen die teuren Produkte. In Kassennähe werden hingegen meist die Artikel platziert, die wegmüssen und daher günstig sind.

Vermeintliche Angebote:
Oft werden normale Markenwaren zwischen zwei Sonderangeboten platziert. Ratsam ist daher immer, die Aktionspreise mit den Normalpreisen zu vergleichen und sich nicht darauf zu verlassen, dass Angebote schon günstig sind.

BUCHTIPP
Oliver Mest: „Schmerzfrei sparen – 222 Tipps, um preiswert und trotzdem gut zu leben“, Campus, 9,90 Euro

ZUR PERSON
Oliver Mest ist Jurist und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit dem Thema Geld. Er schreibt für Wirtschafts- und Verbrauchermagazine.

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