Serie: Iss dich glücklich
Luftig-leichter Döner-Himmel

Mit wenigen Handgriffen lässt sich ein homemade Döner tatsächlich ganz individuell anpassen und erfüllt jedem Foodie seinen Herzenswunsch – und das ganz ohne professionellen Dönerspieß und Steinofen.
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  • Mit wenigen Handgriffen lässt sich ein homemade Döner tatsächlich ganz individuell anpassen und erfüllt jedem Foodie seinen Herzenswunsch – und das ganz ohne professionellen Dönerspieß und Steinofen.
  • Foto: Karina Both-Peckham
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Döner gilt als ­gesünderes ­Fastfood. Ist er so ­flexibel, dass er sich an ­aktuelle ­­Ernährungstrends ­anpassen kann?

An der beliebten Dönerbude nebenan ist immer etwas los. Abends nach Feierabend schnell einen Döner auf die Hand – das ist nicht nur ungemein praktisch, sondern gilt im Gegensatz zu Pommes, Currywurst und Co. sogar als gesündere Fastfoodalternative. Aber gibt es den geliebten Döner auch LowCarb? Glutenfrei? Vegetarisch oder Paleo mit Bio-Fleisch?

Ja! Mit wenigen Handgriffen lässt sich ein homemade Döner tatsächlich ganz individuell anpassen und erfüllt jedem Foodie seinen Herzenswunsch – und das ganz ohne professionellen Dönerspieß und Steinofen. Das Geheimnis: Luftig-leichtes ‚Cloud Bread‘, das ganz ohne Mehl auskommt, in Kombination mit einer multifunktionalen Döner-Gewürzmischung.

Cloud Bread Döner mit Pulled Chicken oder Jackfruit
Zubereitungsdauer: 20 Minuten (plus 45  Minuten ­Backzeit), für vier Portionen

Zutaten für Cloud Bread:
• 2 Eier
• 2 EL Frischkäse (ggf. laktosefrei, Paleo: Mandelfrischcreme)
• 1 Messerspitze Reinweinstein-Backpulver
• 1 Prise Salz
• 1/4 TL Honig
• 1 EL Sesam
gelingt LowCarb, glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch, Paleo

Zutaten für Express Pulled Chicken oder Jackfruit (diese Express-Version verzichtetet auf lange Marinier- und Backzeiten):
• 4 Bio-Hähnchenschenkel oder 200 g Jackfruit, vakuumisiert
• Gewürzmischung (sog. „Rub“)
»½ TL Paprika rosenscharf
»½ TL Oregano
» ½ TL Thymian
» ¼ TL Kreuzkümmel, gemahlen
» ¼ TL Zimt
» ¼ TL Cayennepfeffer
» ¼ TL Knoblauchgranulat
» ½ TL Meersalz
• 1 EL Olivenöl

Tipp: In größeren Mengen hergestellt, eignet sich der „Rub“ auch als Geschenkidee, luftdicht verpackt im hübschen Einmachglas.

Weitere Döner-Zutaten:
• 2 Tomaten
• 1 Gurke
• ¼ Rotkohl
• 1 Prise Meersalz
• 1 TL Weißweinessig
• 1 TL Olivenöl
• 4 EL Joghurt (ggf. laktosefrei, Paleo: Kokosjoghurtalternative)

Zubereitung:
1. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Gewürze für den „Rub“ verrühren. Hähnchenschenkel mit Öl und dem „Rub“ einreiben. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen, bis das Fleisch gegart und die Haut knusprig ist. Für die vegetarische Alternative die Gewürzmischung mit dem Öl vermengen, Jackfruit hinzugeben, unterheben und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ca. acht Minuten anbraten.

2. In der Zwischenzeit Eier trennen, das Eiweiß mit Backpulver steif schlagen. Das Eigelb mit Frischkäse, Salz und Honig aufschlagen, Eiweißmasse vorsichtig unterheben. Ofen nach Ablauf der 30 Minuten auf 150 °C runterdrehen, ein weiteres Backblech mit Backpapier auslegen, mit einem Esslöffel den Teig für vier Cloud Bread auf das Backpapier geben, Sesam darüber streuen und mit den Hähnchenschenkeln weitere 15 Minuten backen.

3. Während der Backzeit das Gemüse waschen, Zwiebeln schälen und in Ringe sowie Tomaten und Gurke in Scheiben schneiden. Rotkohl in feine Streifen schneiden und mit Essig, Olivenöl und Meersalz vermengen.

4. Schenkel und Cloud Bread kurz auskühlen lassen. Das Fleisch und die knusprige Haut vom Hühnerknochen abziehen und mit den Döner-Zutaten und einem Klecks Joghurt ins Cloud Bread füllen. Alternativ, statt der Hähnchenschenkel, Pulled Jackfruit in die Döner füllen.

Zur Person:
Karina Both-Peckham ist Küchenchefin im ­Erfurter Bistro-Café Peckham‘s. Nach dem ­Studium der Kommunikationswissenschaften und sechs Jahren in der Werbe­branche hat sie ihre ­Leidenschaft für gutes ­Essen zum Beruf gemacht und arbeitet mit ­Begeisterung als Foodbloggerin und Kochbuchautorin. Tagesaktuelle Rezeptideen teilt die Autorin in ihrem Instagram-Food-Tagebuch und zeigt auf ihrem Food-Blog und YouTube-Kanal, wie man sich ganz einfach glücklich essen kann.

» www.instagram.com/issdichgluecklichblog
» www.issdichgluecklich.blog
» www.peckhams.de
» www.youtube.com/issdichglücklich
» www.twitter.com/peckhamskitchen

» Alle Texte:
meinanzeiger.de/issdichgluecklich

Autor:

Lokalredaktion Erfurt aus Erfurt

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