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Nur eine Frage: Darf auf meinem Grabstein stehen, was ich möchte?

Poetisch - aber auch erlaubt? Das richtet sich nach der jeweiligen Friedhofssatzung.
Poetisch - aber auch erlaubt? Das richtet sich nach der jeweiligen Friedhofssatzung. (Foto: olga meier-sander / pixelio.de)
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Die Antwort kommt von Sebastian Müller, dem Pressesprecher von Bestattungen.de, ein Vergleichsportal von Bestattungsdienstleistungen in Deutschland.

Dem Wunsch eines Verstorbenen oder Angehörigen nach einer individuellen und gegebenenfalls ungewöhnlichen Inschrift auf einem Grabstein steht in der Regel nichts im Wege.

Was erlaubt ist und was nicht, wird durch die Friedhofsatzung der Stadt geregelt. In Erfurt zum Beispiel behält sich die Friedhofsverwaltung das Recht vor, Grabsteine und Inschriften nach einer Prüfung abzulehnen. Dies passiert, wenn die Inschrift strafrechtlich verboten ist. Insgesamt muss der Grabstein muss zudem in das Gesamtbild des Friedhofs passen. Es gibt aber keine Vorschrift, die nur gewisse Inschriften zulässt.

Wenn ein verstorbener Musiker auf seinem Grabstein „Heute keine Vorstellung“ geschrieben haben möchte oder die Witwe für Ihren Gatten den Spruch „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe“ auswählt, so spricht in der Tat nichts dagegen.

Tatsächlich kann eine individuelle und auch humoristische Inschrift den Angehörigen beim Besuch des Grabes auch ein positives Gefühl bei der Trauerbewältigung geben, erinnert ein lustiger Spruch doch an die schönen Charakterzüge des Verstorbenen.

Hintergrund

Bestattungen.de bietet Informationen zu den Themen Bestattung und Vorsorge. Das komplette Angebot ist für Kunden kostenlos.

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