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Nur eine Frage: Warum bekommt ein Specht keine Kopfschmerzen?

Dem Specht bleiben Kopfschmerzen von Herumhämmern erspart.
Dem Specht bleiben Kopfschmerzen von Herumhämmern erspart. (Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de)
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Die Antwort kommt von Tino Sauer. Er ist Ornithologe und der Schwalbenbeauftragte des Naturschutzbundes (NABU) Thüringen.

"Spechte hämmern am Tag mehrere tausend Mal auf einen Baumstamm. Wenn wir Menschen dies machen würden, bekämen wir ganz schön Kopfschmerzen oder sogar eine Gehirnerschütterung.

Dem Specht bleibt dieses Leid erspart. Sein Gehirn liegt nicht direkt hinter dem Schnabel, sondern oberhalb. Die Wucht des Schlages trifft das Gehirn nicht. Darüber hinaus verfügen die Vögel über biegsame Knochengelenke und kräftige Schnabelmuskeln. Kurz vor dem Aufprall spannt der Specht die Muskeln an und nimmt so einen großen Teil der Energie des Schlages auf.

Das Gehirn des Spechtes hat außerdem weniger Bewegungsspielraum. Bei uns Menschen hingegen würde das Gehirn gegen die Schädeldecke prallen."

Der NABU feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und setzt sich für den Erhalt der Natur in Thüringen ein. Dabei liegt dem Verband die Vogelwelt besonders am Herzen. Weitere Infos: www.NABU-Thueringen.de

Dem Specht bleiben Kopfschmerzen von Herumhämmern erspart.
Tino Sauer ist Ornithologe und der Schwalbenbeauftragte des Naturschutzbundes (NABU) Thüringen.
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