Kalenderblatt 30. März 2019
Philip Morris vor 20 Jahren zu Schadenszahlung verurteilt

Symbolbild

Schon gewusst, ... dass heute vor 20 Jahren den Hinterbliebenen eines Kettenrauchers im US-Bundesstaat Oregon die damalige Rekordsumme von 81 Millionen US-Dollar zugesprochen wurde?

Verhängt hatte das Urteil am 30. März 1999 das zuständige Geschworenengericht in Portland. Zahlen musste der Tabakkonzern Philip Morris. Tat er aber nicht. Der Konzern legte Berufung ein. 

Nach zehnjährigem Rechtsstreit kam die Witwe des Tabakopfers endlich zu ihrem Recht. Die Hinterbliebene hatte den Tabakkonzern wegen Betrugs verklagt, weil er mit seinen Werbekampagnen die Menschen jahrzehntelang den Eindruck vermittelt hätte, Zigaretten seien weder gefährlich, noch führten sie zur Abhängigkeit. Der Oberste Gerichtshof in Washington verfügte 2009 gegen Philip Morris die Rekordstrafe von 145 Millionen US-Dollar.

Der 67-jährige Jesse Williams war 1997 an Lungenkrebs verstorben, nachdem er 45 Jahre lang täglich zwei Packungen Marlboro geraucht hatte. Seine Witwe Mayola Williams hatte daraufhin Klage gegen Philip Morris eingereicht, weil der Tabakkonzern trotz der längst bekannten Krebsgefahr nicht nur weiterhin Zigaretten verkauft, sondern mit seinen Werbekampagnen die Menschen jahrzehntelang über die dramatischen Folgen des Rauchens getäuscht hatte.

(Quelle: http://www.aktiv-rauchfrei.de)

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