Serie: Veni Vidi Velo – Für Thüringer Pedalritter
Radtour zum Riechheimer Berg

Nach Windischholzhausen führt der Weg durch den Wald.
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  • Nach Windischholzhausen führt der Weg durch den Wald.
  • Foto: Helke Floeckner
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Vom ­Erfurter Stadtrand aus wird es anspruchsvoll. Dafür gibt es auf dem Weg zum Riechheimer Berg viel Natur und eine Menge zu sehen. Empfohlen wird die Tour von Angelika Link, Autorin der "Erfurter Radeltouren": 

WEG zum Weg:
Mit dem Fahrrad, gern auch mit der ­Straßenbahn, geht es zum ­Urbicher Kreuz am süd­östlichen Rand Erfurts.

WEG-Start:
Vom Urbicher Kreuz aus durchqueren wir Windischholzhausen. In Richtung Schellroda ­biegen wir am Abzweig Suhle Quelle rechts ab. Nun geht es durch den Wald immer bergauf. Hier treffen wir auf die Straße in Richtung Egstedt. Wer mag, legt die erste ­Besichtigungspause ein – fährt man nach rechts, kommt man nach etwa 700 Metern zum Forsthaus Willrode. Von dort geradeaus am Parkplatz vorbei gelangen wir nach einigen Metern zur Fußgänger- und Radfahrerbrücke, auf der wir die Autobahn ­queren. Dann nach links bis zum Wanderweg. Nun am Waldrand der markierten Strecke zum Riechheimer Berg folgen. Nach einer Weile biegt die Wanderwegmarkierung links ab. Wenn wir dieser folgen, sparen wir einige Höhenmeter. Nun immer geradeaus zum Riechheimer Berg, das letzte Stück auf Asphalt. Auf dem Rückweg können wir unsere Tour verlängern, wenn wir der Ausschilderung nach Hohenfelden und schließlich nach Kranichfeld folgen.


WEG-Ziel:

Der Riechheimer Berg ist 513 Meter hoch. Seit 1895 befindet sich dort die ­gleichnamige Gaststätte. Ihr Kern ist ein von einer ­Ausstellung in Erfurt umgesetztes ­typisches, etwa 300 Jahre altes, mittel­thüringisches Bauernhaus. Der Riechheimer Berg ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

WEG-Markierung:
Die Strecke ist gelb und blau markiert.

WEG-Länge:
Es sind etwa zehn bis zwölf Kilometer, je nach Abkürzung, eine zum Teil anspruchsvolle Strecke.

WEG-Pausen:
Die erste kann man sich gleich nach dem ersten Aufstieg im Wald oder an einem Rastplatz gönnen.

WEG-Beschaffenheit:
Der Weg durch den Wald am Anfang ist steil und in gutem Zustand. Das letzte Stück zum Riechheimer ist etwas holprig Die Alternative von Riechheim aus ist ziemlich steil. Belohnt wird die Anstrengung mit wunderbarer Natur und sehenswerten Aussichten.

WEG-Aussichten:
An der Gaststätte vorbei hat man von der Teufelskanzel einen tollen Blick auf den Stausee Hohenfelden und Umgebung.

WEGesrand:
Das Forsthaus Willrode lohnt einen Besuch, ebenso die Ausflugsgaststätte auf dem Riechheimer oder das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden. Auch Schloss Tonndorf, die Stiefelburg oder Kranichfeld mit Oberschloss und­ ­Niederburg sind gut zu erreichen.

Mehr (Rad-)Wanderwege: » meinAnzeiger.de/wandertipps

Autor:

Helke Floeckner aus Erfurt

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