Bauen und Wohnen
Schiefer ist „Gestein des Jahres“

Baustoff mit Tradition: Schieferplatten eignen sich unter anderem zum Dachdecken.
  • Baustoff mit Tradition: Schieferplatten eignen sich unter anderem zum Dachdecken.
  • Foto: © Rathscheck Schiefer / TRD Bauen und Wohnen
  • hochgeladen von Heinz Stanelle

(TRD/WID) Geologen haben Schiefer zum „Gestein des Jahres 2019“ gekürt. Weinfreunde kennen die Vorzüge des Schiefergesteins fürs Aroma edler Rebensäfte. Doch auch als Baustoff erfreut sich das 450 Millionen Jahre alte Material großer Beliebtheit.

Der dunkle Stein, der zwischen der Devonzeit und dem Ordovizium durch gewaltige Erdverschiebungen in Europa vor allem in einem Gürtel zwischen dem Nordwesten Spaniens und der Mitte Deutschlands entstanden ist, hat seit der Römerzeit die Baumeister aller Epochen inspiriert und ist heute auch in der modernen puristischen Architektur voll angekommen. Ansprechende Rechteckformate schaffen Designerdächer mit langanhaltendem Nutzwert.

Zudem lassen sich flächenbündig Photovoltaikelemente in das Urgestein integrieren. Auch beim Innenausbau sowie im Gartenbereich gehören Schieferfliesen und -steine inzwischen zu den beliebtesten Naturmaterialien. Das Gestein vereint leichte Spaltbarkeit mit einer robusten und je nach Feuchtigkeit und Lichteinfall changierenden Oberfläche.

Als Taufort wurde vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler Mayen in der Eifel gewählt – der Traditionssitz eines der weltweit größten Schieferlieferanten. Schiefersteine werden bis heute im Tage- und Untertagebau gewonnen und danach technisch präzise verarbeitet. Eines der größten Abbaugebiete von hochwertigem Schiefer liegt in Spanien, wo inzwischen auch der meiste in Deutschland verkaufte Schiefer herkommt.

Nach der Heizperiode ist vor der Heizperiode

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