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TRD-Mobilitätsblog: Zu Wasser, zu Lande und in der Luft

Eltern dürfen ihre Kinder nur auf speziell ausgewiesenen Verkehrsübungsplätzen ans Steuer lassen. Ansonsten ist das Fahren ohne Führerschein eine Straftat.
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  • Eltern dürfen ihre Kinder nur auf speziell ausgewiesenen Verkehrsübungsplätzen ans Steuer lassen. Ansonsten ist das Fahren ohne Führerschein eine Straftat.
  • Foto: © AXA / TRD mobil
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E-Autos für Fahrschulen nicht geeignet

Früh übt sich, was später mal ein umweltbewusster Autofahrer werden will. Das heißt: Junge Menschen können schon in der Fahrschule an das Thema „Elektromobilität“ herangeführt werden. Besonders vorteilhaft wäre es, wenn dann auch noch ein Elektroauto für einen nachhaltigen Schnupperkurs bereitstehen würde. Doch daran scheitert es häufig. Aber warum?

Die Antwort klingt fast wie ein April-Scherz: In Deutschland sorgen Mindestmaße für den Sitzplatz des Prüfers dafür, dass derzeit nur drei E-Autos für Schulungsdienste zugelassen sind, berichtet das Fachmagazin Auto Straßenverkehr. Denn der Gesetzgeber hat genau festgelegt, welcher Knie-, Fuß- und Kopffreiraum für den Platz des Prüfers auf dem Rücksitz mindestens eingehalten werden muss. Und selbst die Sitzhöhe ist reglementiert ebenso wie der Platz hinten rechts.

Die bittere Folge: „Von den 25 Topsellern unter den E-Autos erfüllen aktuell nur der VW e-Golf, das Tesla Model S und der Nissan Leaf Zero die lange Liste an Vorgaben“, zitiert Auto Straßenverkehr den Bundesverband der Fahrschulunternehmen. So ist der BMW i3 beispielsweise allein deshalb aus dem Rennen, weil sich die hintere Tür nur bei offener Vordertür öffnen lässt. So haben derzeit nur wenige Fahrschulen mehrheitlich E-Autos in ihren Fuhrparks: ein großes Hindernis für die Förderung von Elektromobilität in Deutschland.

Mit Luxus Yacht von edler Automarkte in Florida unterwegs

(TRD/MID) Der jüngste Luxus zu Wasser heißt Lexus: Die edle Toyota-Tochter sticht mit einer neuen Yacht in See. Mit der LY 650 hat die japanische Marke in Boca Raton im US Sonnenstaat Florida jetzt ihr erstes Millionärs-Boot präsentiert.

Die LY 650 steht für die Lexus-Philosophie, Produkte zu fertigen, die über Automobile hinausgehen. Basierend auf der im Januar 2017 vorgestellten Lexus-Sport-Yacht-Konzeptstudie, zeichnet sich das maritime Prestigeobjekt durch edles Design und hohen Reisekomfort aus.

Die Rundung des Rumpfes, das voluminöse Heck und die geschwungenen Linien verleihen der LY 650 ein unverwechselbares Außendesign. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Yacht-Designhaus Nuvolari Lenard entstanden ein modernes Exterieur und ein komfortabler Innenbereich, der mit höchster Qualität bis ins kleinste Detail überzeugen will. Gemeinsam mit Marquis Yachts LLC wurde ein ebenso leichter wie hochfester Rumpf entwickelt, der weitgehend aus Karbonfaser besteht.

Gefertigt wird die LY 650 in Zusammenarbeit mit den Handwerkern von „Marquis Yachts“ in Pulaski im US-Bundesstaat Wisconsin. Die Firma hat zu Produktionsbeginn das Toyota-Production-System übernommen, um die eigne Effizienz und Qualität zu steigern.

„Die LY 650 symbolisiert den Anspruch von Lexus, als echte Luxus-Lifestyle-Marke über das Automobil hinauszugehen“,sagt Konzern-Präsident Akio Toyoda. Ein gemeinsames Team von Toyota und Marquis Yachts habe das Toyota-System in der Bootsfertigung eingeführt, um die Produktivität und Qualität zu verbessern. Nun sei die Lexus-Philosophie, die auf Gastfreundschaft und viel Liebe zum Detail setze, in Form einer Luxusyacht verwirklicht.

Gedankenspiele: Neues Steuersystem für die Flugbranche

(TRD/MID) Nicht nur die Autobauer sind ins Visier der Klimaaktivisten geraten. Auch die Fortbewegung in der Luft steht am Pranger. Um der aktuellen Umwelt-Diskussion gerecht zu werden, müsste das Steuersystem der Flugbranche umgebaut werden. Derartige Überlegungen gibt es inzwischen sogar innerhalb der Flugzeug-Industrie.

„Die Abgaben müssen, anders als heute, umweltschädliches Verhalten stärker belasten als umweltfreundliches“, sagt beispielsweise Easyjet-Chef Johan Lundgren im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Ein Ansatz wäre eine Abgabe nicht auf Tickets pro Person, sondern auf den Kerosinverbrauch und Flugzeugbewegungen. Dann gibt es weniger Flüge, aber auf denen verkehren dann größere, gut ausgelastete Maschinen“, so der Chef von Europas zweitgrößtem Billigflieger nach Ryanair.

Das Geld solle allerdings nicht länger in die öffentlichen Haushalte fließen, so Johan Lundgren weiter. „Diese Mittel müssen neue umweltfreundliche Technologien fördern.“ Dafür würde der Easyjet-Chef auch höhere Steuern und Abgaben hinnehmen. Er sei kein Fan davon, betont Lundgren. Aber wenn man nur dadurch ausreichend finanzielle Mittel für Innovationen sammeln könne, akzeptiere er das.

Vollverlinkte TRD Version mit Podcast

Zusammengestellt vom TRD Pressedienst aus dem Nachrichtenpool der Nachrichtenagentur Global Press (glp)

Autor:

Heinz Stanelle aus Erfurt

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