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Vogelbeere und kein Vogel - Eberesche und kein Eber!

Wo: Friedhof, Erfurt auf Karte anzeigen
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Die Vogelbeere oder Eberesche (Sorbus aucuparia) ist ein Laubbaum der Gattung Mehlbeeren. Er zählt zu den Kernobstgewächsen. Man findet auch andere Berzeichnungen für dieses schöne Gewächs: Drosselbeere, Quitsche, Vogelbeerbaum (bitte mitsingen!) oder Krametsbeerbaum.

Zur Esche besteht keine Verwandtschaft. Der Name Eberesche rührt aus dem altdeutschen "Aber" (von Aberglaube). Die Bezeichnung "Esche" wurde verwendet, weil sich die Blätter beider Bäume ähneln.

Überholt sind die "Omaweisheiten", dass die Beeren der Eberesche hoch giftig sind. Sie enthalten allerdings Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen jedoch wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut. Diese ist dann gut verträglich. So können gekochte Beeren bedenkenlos in größeren Mengen verzehrt werden. Vogelbeeren sind ihres hohen Vitamin-C-Gehalts wegen (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren)) sehr gesund. Bewährt haben sich die Früchte früher gegen Skorbut.

Selbst bekannte Kräuterschnäppse haben als Grundstoff Vogelbeeren. Und die Baumrinde wird zum Rotfärben von Wolle verwendet.

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