Mobilität und Technik
Vom Auto-Abo bis zum Lufttaxi

Mit Care by Volvo bieten die Schweden bereits ein Abo-Modell an.
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  • Mit Care by Volvo bieten die Schweden bereits ein Abo-Modell an.
  • Foto: © Volvo/TRD mobil
  • hochgeladen von Heinz Stanelle

App geht’s: Die gesamte Miete mit einem Klick

(TRD/MID) Im digitalen Zeitalter soll das Leben nicht nur schneller, sondern auch einfacher werden. Autoverleiher Avis trägt der Entwicklung mit seiner App Rechnung. Denn die Fahrzeugauswahl, Upgrades, Buchungsverlängerungen und ein direkter Zugang zum Fahrzeug sind jetzt über eine App möglich. Die gesamte Miete mit einem Klick im Blick sozusagen. Hier geht es zu TRD - Digital und Technik

Für die Entwicklung der App hat der Verleiher Kunden mit ins Boot geholt. Die Neuerungen im Detail: Je nach Verfügbarkeit kann das Wunschmodell aus einer Vielzahl von Fahrzeugen ausgewählt werden. Außerdem kann man sein Auto vor Ort oder in direkter Umgebung der Station upgraden. Daneben ist mit der Buchung alles möglich: verlängern, verkürzen oder stornieren. Mieter erhalten den genauen Standort des reservierten Fahrzeugs mitgeteilt, Heißt: Den Umweg über den Service-Schalter kann man sich sparen. Und: Alle Dokumente wie Mietvertrag und Rechnung stehen in der App zur Verfügung. Diese Funktionen sind für alle Preferred Mitglieder verfügbar, egal ob per App, online oder telefonisch gebucht wurde.

Grundsätzliches Interesse am Auto-Abo

Ein Auto nicht kaufen, finanzieren oder leasen, sondern einfach abonnieren? Die ersten Angebote in dieser Richtung gibt es schon. Aber so richtig hat sich diese Idee noch nicht in den Köpfen festgesetzt. Eine aktuelle Umfrage spürte aber zumindest schon mal ein Anfangsinteresse daran auf, begleitet von auffälliger Zahlungsbereitschaft im Hochpreissegment.

„Die Kunden sind erst dabei, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen“, sagt Joachim Deinlein, Partner bei der Strategieberatung Oliver Wyman. Laut seinen Worten haben derzeit nur 26 Prozent der Autonutzer in Deutschland ein grundsätzliches Interesse an der neuen Form der flexiblen Autonutzung. Doch immerhin drei von zehn Interessenten können sich vorstellen, ihr Auto zugunsten eines Abo-Modells abzuschaffen.

Überraschend hoch ist die Summe, die potenzielle Abonnenten ausgeben würden. So halten 31 Prozent eine Monatsrate von über 1.000 Euro für akzeptabel, 23 Prozent davon zeigten sich sogar mit über 1.250 Euro einverstanden.

Noch klingt die Idee reichlich abgehoben. Aber schon in wenigen Jahren könnten Flugtaxis zur Alltags-Mobilität gehören. Laut einer Studie von Porsche Consulting „wäre der Einsatz von kleinen, sehr wendigen Lufttaxis mit leisem elektrischem Antrieb möglich“, so die Experten.

Die Vorteile der viersitzigen Senkrechtstarter: Sie benötigen nur minimalen Platz bei Start und Landung. Laut der Studie, die sich mit der Region rund um den Stuttgarter Flughafen befasst, könnten die bemannten Drohnen bevorzugt die Zubringerdienste von umliegenden Städten übernehmen.

Nach den Berechnungen würde etwa der Flug von Bietigheim-Bissingen nach Leinfelden-Echterdingen nur sechs Minuten dauern und je Passagier 57 Euro kosten. Beim Taxi stünden bei staufreier Fahrt nach mindestens 30 Minuten rund 90 Euro auf der Uhr. Beeindruckend kurz auch die Transferzeiten von Reutlingen (10 Minuten), Pforzheim (11 Minuten) oder Heilbronn (12 Minuten).

„In der nahen Zukunft kann die sinnvolle Vernetzung moderner Verkehrssysteme die neuralgischen Knotenpunkte entlasten und die Menschen von Stress, Zeitverlusten und Umweltbelastungen befreien“, so Gregor Grandl, Seniorpartner bei Porsche Consulting und verantwortlich für die Studie „The Future of Vertical Mobility“. Das Lufttaxi sei ein Baustein in der Mobilität von morgen.

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