Welpenfutter: Das essen junge Hunde

Ein Hundebaby zieht in die Familie ein. Die Freude ist groß. Doch der kleine Racker bringt auch etwas Aufregung. Denn jeder ist auf sein Wohl bedacht. Damit ihm auch ein gesundes und langes Leben beschert wird ist es wichtig, von Anfang an auf eine gesunde und artgerechte Ernährung zu achten.

Das richtige Welpenfutter finden

Anders als bei erwachsenen Hunden müssen sich Körper und Organismus bei Welpen erst noch herausbilden. In ihrer Sensibilität unterscheiden sich Hundewelpen nur wenig von menschlichen Säuglingen. Magen- und Darm sind anfällig für Verstimmungen und Krankheiten.

Nicht jedes Futter bekommt ihnen. Es muss dem kleinen; noch im Wachstum befindlichen Körper angepasst sein. Tierfreunde, welche von Anfang an darauf achten, legen den Grundstein für ein vitales und unbeschwertes Hundeleben. Aktuelle Welpenfutter Tests findet man auf dieser Webseite. Die dort gelisteten Testberichte von Verbraucherzeitschriften sollten bei der Auswahl helfen.  

Wie sieht das perfekte Welpenfutter aus?

Zoohandlungen und Internetportale sind voll von Angeboten für Hundefutter, welches speziell für Welpen hergestellt wird. Doch wer hinter die Kulissen schaut stellt fest, dass längst nicht jedes für Hundebabys geeignet ist.

Es muss ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis aufweisen. Auf der Suche nach dem richtigen sollte auf eine ausführliche Produktbeschreibung wertgelegt werden. Folgende Inhaltsstoffe sollten in ausreichendem Maße enthalten sein: 

• Proteine: (Eiweiße)
• Fette
• Vitamine
• Mineralien: Kalzium, Phosphor usw.

Welche Lebensmittel sollten nicht enthalten sein?

Was definitiv in kein Welpenfutter gehört, sind Lockstoffe wie Zucker und künstliche Geschmacksverstärker. Denn diese lagern sich in Gelenken und Gefäßen ein. Wird der junge Hund dauerhaft mit Nahrung versorgt, welche diese Stoffe enthält, kann er später schwere gesundheitliche Schäden mit sich tragen.

Schädlich ist auch Futter mit einem Übermaß an Getreide. Dieses führt zu Übergewicht und vorzeitiger Bewegungsarmut. Außerdem können Unverträglichkeiten zu Magendrehungen und Verdauungsstörungen führen. Wie es zu einer Magendrehung kommt kann man hier nachlesen

Wann auf normales Hundefutter umstellen?

In den ersten fünf Lebensmonaten eines Hundewelpen entwickeln sich sämtliche Organe und Gelenke. Auch das Immunsystem bildet sich heraus. Klartext bedeutet das: Während dieser Zeit sollte auf keinen Fall auf normales Hundefutter umgestellt werden. Denn sämtliche Nährstoffe, die der Welpe für seine Entwicklung braucht, sind im Welpenfutter besser und stärker konzentriert als in gewöhnlicher Hundenahrung. Deshalb wird eine Umstellung nicht vor dem neunten Lebensmonat empfohlen.

Optimal ist eine Nahrungsumstellung je nach Hunderasse und Größe ab einem Alter von neun bis fünfzehn Monaten. Wer sich an diese Empfehlung hält, schafft gute Voraussetzungen für einen stabilen Knochenbau, eine starke Muskulatur, strapazierfähige Gelenke und ein stabiles Immunsystem des heranwachsenden Hundes.

Wie sollte die Umstellung erfolgen?

Auf keinen Fall abrupt. Eine Futterumstellung von einem zum anderen Tag kann Probleme mit sich bringen. Es muss berücksichtigt werden, dass Welpenfutter zumeist als gemischtes Alleinfutter angeboten wird, was dem Junghund bisher nicht allzu viel Abwechslung auf seinen Speiseplan brachte.

Um ihn nun auf normales Hundefutter umzustellen gilt es deshalb, Vorsicht walten zu lassen und Geduld zu bewahren. Denn sonst wird der Magen-Darm-Trakt des kleinen Hausgenossen überfordert. Er erbricht oder bekommt Durchfall.

Tierärzte empfehlen für die Futterumstellung eines Hundewelpen ein Zeitintervall von fünf bis sieben Tagen. Während dieser Zeit kann immer ein bisschen vom neuen Hundefutter dem alten Welpenfutter beigemischt werden.

Die Portion des neuen wird täglich erhöht, bis das Hündchen letztlich von seinem Baby-Futter entwöhnt ist. Handelt es sich um ein hochwertiges und artgerechtes Hundefutter, wird er es mögen, vertragen und eine gute Entwicklung nehmen.

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