Freizeit und Reisen
Wintercamping: Heiße Tipps für kalte Tage

Wintercamper müssen ihr Fahrzeug gut vorbereiten, um auf Reisen und dem Campingplatz keine böse Überraschung zu erleben. Neuschnee darf nicht die Zwangsbelüftungen des Caravans oder Wohnmobils verschließen. Hier heißt es „räumen“, besonders auf dem Dach, um eine gute Ventilation sicherzustellen. (Foto oben © CIVD) Besonders wichtig im Winter ist ein großzügiger Gas-Vorrat. Zur Sicherheit besser immer eine Reserve-Flasche mitnehmen.
  • Wintercamper müssen ihr Fahrzeug gut vorbereiten, um auf Reisen und dem Campingplatz keine böse Überraschung zu erleben. Neuschnee darf nicht die Zwangsbelüftungen des Caravans oder Wohnmobils verschließen. Hier heißt es „räumen“, besonders auf dem Dach, um eine gute Ventilation sicherzustellen. (Foto oben © CIVD) Besonders wichtig im Winter ist ein großzügiger Gas-Vorrat. Zur Sicherheit besser immer eine Reserve-Flasche mitnehmen.
  • Foto: © TÜV Thüringen / TRD Auto
  • hochgeladen von Heinz Stanelle

Gute Vorbereitung ist alles – das wissen versierte Wintercamper ganz genau. Denn gerade in der kalten Jahreszeit rächen sich Fehler und Unterlassungssünden vor Reiseantritt besonders unangenehm. Hier eine Reihe von Praxistipps.

(TRD/MID) Los geht es schon mit der Reiseplanung: Welcher Campingplatz hat überhaupt geöffnet und noch freie Kapazitäten? Diese Frage sollte frühzeitig geklärt werden. Aufgestockt werden muss die Grundausstattung: Saisontypisch sind zum Beispiel Holzbretter, damit Caravan oder Reisemobil bei Tauwetter nicht im Matsch versinken. Etwas Split im Gepäck kann beim Anfahren sehr hilfreich sein. Damit Schmutz und Nässe nicht ins mobile Heim getragen werden, raten die Experten zu einem Vorzelt samt Teppich.

In Sachen Bereifung ist eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern wichtig. Die Reifen mit einer M+S-Kennzeichnung, besser noch mit den Symbolen Schneeflocke und Berg ausgestattet sein. Sehr empfehlenswert sind Schneeketten oder vergleichbare Traktionshilfen wie die sogenannten „Autosocks“. Eine Winterreifen-Pflicht gilt nur für Zugmaschinen oder das Reisemobil, nicht für Caravans. Trotzdem sollten Camper aus Sicherheitsgründen für eine korrekte und den Witterungsbedingungen angemessene Bereifung auch am Hänger sorgen.

Das Wichtigste beim Wintercamping ist eine perfekt funktionierende Heizung. Neben der Elf-Kilo-Gasflasche sollte immer einer Reserve-Flasche mitgenommen werden, weil beim Heizen sehr viel Gas verbraucht wird. Empfehlenswert ist ein automatisches Umschaltsystem auf die Reserveflasche. Gerade im Winter ist auch eine zusätzliche, vollgeladene Versorgungsbatterie zwingend nötig. Bei Aufenthalten, die länger als zwei bis drei Tage dauern, sollte ein Netzanschluss verwendet werden.

Wintercamper müssen immer darauf achten, dass der Neuschnee nicht die Zwangsbelüftungen verschließt. Gerade auf dem Dach kann die weiße Pracht Probleme verursachen, weil sie Luke und Kamin verschließen kann. Generell sollte für eine gute Ventilation gesorgt werden. Durch die bessere Luftzirkulation wird die Bildung von Feuchtigkeit im Innenraum verhindert.

Bei den meisten Caravans und Reisemobilen sind Wasserleitungen und Frischwassertank im Innenraum zwar gut vor Frost geschützt. Zur Sicherheit empfehlen die Experten von InterCaravaning aber trotzdem, die Wasseranlage erst am Reiseziel zu befüllen. Der Ablass-Schieber fürs Abwasser sollte durchgehend geöffnet sein, darunter sollte ein Auffangbehälter platziert werden. Dadurch läuft das Grauwasser ab und gefriert, das verhindert eine Geruchsbildung.

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