Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt
Auf dem Papier ist schon alles klar - Erfurt muss nach Jena

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Derbyzeit in Jena – Erfurt muss zum Spiel der Spiele ins „Paradies“

Arand: Nur eine Woche haben wir durchgehalten, ohne auf die Nebengeräusche beim FC Rot-Weiß Erfurt einzugehen. Zuletzt kamen allerdings viele nicht gerade positive Informationen ans Licht. Der DFB belegte Rot-Weiß wegen eines Verstoßes gegen die Zulassungsauflagen mit einem Punkt Abzug. RWE will dagegen Einspruch einlegen und ist zuversichtlich, dieses Urteil in eine Geldstrafe umzuwandeln. Ausgang offen. Zusätzlich verlangen Ex-Angestellte noch ausstehende Gehälter. Die Krone setzt dem ganzen auf, dass der DFB die Amateurverträge der vier Neuzugänge prüft. Nein, Ruhe wird wohl so schnell nicht einziehen. Kalkül oder Naivität?

Heyder: Weder noch. RWE klammert sich an jeden Strohhalm. Da braucht es Jungs auf dem Platz, die so ein Spiel wie gegen Aalen nicht hergeben. Rot-Weiß hat gut gespielt, allein was nützt das ohne Punkte? Es ist nicht nur mangelndes Glück. Einige Spieler haben wieder Schnelligkeit und Hektik verwechselt. Maßgabe des Trainers muss sein, dass kein einziger Ball unnötig verloren gehen darf. Schon gar nicht durch hektische Pässe.

Arand: Ein ausverkauftes Ernst-Abbe-Sportfeld? Das kann nur zwei Dinge bedeuten! Entweder Bayern München kommt zum DFB-Pokalspiel oder der Erzrivale Rot-Weiß Erfurt. Derbyzeit: Die 103. Auflage, für viele Fans auf beiden Seiten das wichtigste Spiel der Saison. Egal wie der Tabellenplatz ist, elektrisierend wirkt das „einzig wahre Derby“. Nach mehr als sechs Jahren Pause treffen beide Mannschaften zu einem Punktspiel im Jenenser Stadion aufeinander. Rund 10.000 Zuschauer werden erwartet. Mehr passen durch die baulichen Maßnahmen nicht ins Stadion. Vergangene Woche wurde mit dem Aufbau der neuen Flutlichtmasten begonnen., bis zum Abendspiel am 6. März gegen die Würzburger Kickers, soll die neue Anlage einsatzbereit sein.

Heyder: Solche Sorgen hätte man in Erfurt gerne wieder. Als es „nur“ darum ging, was aus dem Stadion wird. Im neuen Steigerwald sieht das Heimteam fast immer dürftig aus. Die guten Spiele zu Hause lassen sich an einer Hand abzählen. In Jena muss man sich derzeit um den Klassenerhalt nicht sorgen. Erfurt bleibt beharrlich Letzter.

Arand: Den FCC wurmt noch das Hinspielergebnis. RWE gewann durch einen Kopfballtreffer von Christopher Bieber vor knapp 12.500 Zuschauern mit 1:0. Personell hat Trainer Stefan Emmerling Sorgen. Wenigstens Biankadi ist nach Rotsperre wieder dabei.

Heyder: Dafür steht hinter Kammlott (Stand Montag) ein dickes Fragezeichen, Odak fehl mit Gelbsperre. Aufpassen müssen die Landeshauptstädter auf Torjäger Timmy Thiele. Acht Saisontore erzielte der Stürmer. Er kann mit seiner Klasse ein Spiel alleine entscheiden. Am Wochenende kamen die Saalestädter aber trotz Überzahl nur zu einer Nullnummer bei Sonnenhof Großaspach.

Arand: Punkten, punkten, punkten. Nichts anderes zählt. Die Mannschaft muss sich einfach auf das sportliche konzentrieren. Ein Remis sollte unabhängig davon machbar sein. Daher ein 1:1-Remis als Tipp von mir.

Heyder: Neuzugang Nermin Crnkic muss, was aggressives Spiel und Einsatzbereitschaft betrifft, der Maßstab sein. Der Ausgang lässt sich nicht vorhersagen. Bisher hat Jena 6 Punkte mehr zu Hause geholt, als Erfurt insgesamt hat. Auf dem Papier ist also alles klar. Jetzt liegt es an den RWE-Kickern zu zeigen, dass dem doch nicht so ist.

Der Gegner:
FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH
Vereinsfarben: blau-gelb-weiß
Trainer: Mark Zimmermann
Tabellenplatz: 15
Top-Torschützen: T. Thiele, S. Eismann, J.-G. Schmidt
Homepage: www.fc-carlzeiss-jena.de

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