Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt
Die Favoriten schieben sich nach oben

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+ Ein Trend zeichnet sich bereits ab + Chemnitz mischt ganz vorne mit – Duell der insolventen Absteiger und Neuanfänger +

Arand: Die Saison ist zwar noch in ihren Startlöchern. Dennoch können wir feststellen, dass vor allem der Abwehrbund von RWE in den ersten Partien der Regionalliga seine Sache bisher gut gemacht hat. Im Sturm hapert es noch etwas mit der Chancenverwertung!

Heyder: Der Sturm hat durchaus Potential, gegen Altglinicke hat man das schon gesehen. Die brauchen halt auch noch ein wenig Zeit, um eingespielt zu sein. Shala hat bereits jetzt gezeigt, warum er geholt wurde. Bemerkenswert aber auch Becken & Co. in der Abwehr, bisher in drei Spielen noch kein Gegentor. 

Arand: Ein klein wenig berücksichtigen muss man auch, dass vor gut zwei Monaten Rot-Weiß noch auf der Intensivstation lag und ohne Mannschaft dastand. Jetzt steht eine gute Regionalliga-Mannschaft auf den Platz mit einem ehrgeizigen Trainer an der Seitenlinie. Die Gegner in den ersten Spielen waren moderat. Jetzt kommen die "Kaliber". Eines davon gastiert am Sonntag mit dem CFC im Steigerwaldstadion.

Heyder: Die zwei verlorenen Punkte gegen Auerbach waren ein wenig verschenkt. Denn ab der 75. Minute waren die tapferen Kämpfer aus dem Vogtland stehend k.o. Die Freizeitfußballer haben alles gegeben, um ein Gegentor zu verhindern. Eine der vielen Ecken für Erfurt am Ende hätte verwertet werden müssen. Bei der Gluthitze im Vollsprint war das sicher sehr schwer. Eine Ecke war es dann auch, die gegen Halberstadt den Unterschied gemacht hat. Der Sieg war glücklich. Da aber Erfurt in der letzten Saison so gar kein Glück hatte, ist das jetzt auch mal gerecht.  

Arand: Mitabsteiger Chemnitz kommt am Sonntag in die thüringische Landeshauptstadt. Beide haben viel gemeinsam. Sie werden momentan von einem Insolvenzverwalter geleitet. Dazu kommt, beide zählen zum Kreis der Aufstiegsfavoriten. Vom Kader aus der 3. Liga ist wie bei Erfurt nicht mehr viel übrig. Nur Daniel Frahn und Dennis Grote blieben erhalten. 26 Abgängen stehen 25 Neuzugängen gegenüber. Geblieben ist zusätzlich noch Trainer David Bergner, der für wenige Spiele bei Rot-Weiß Erfurt 2017 das Traineramt bekleidete. Im direkten Aufeinandertreffen in Liga drei behielten zweimal die "Himmelblauen" die Oberhand. Dem 1:0-Heimsieg in der Hinrunde folgte ein klarer 5:0-Erfolg in Erfurt.

Heyder: Bisher bringt das neue Stadion Erfurt noch kein Glück, mit nur ganz wenigen Ausnahmen wurde hier gewonnen. An der Organisation, siehe Einlass und Spielbeginn, muss dringend gearbeitet werden. Wer nicht Dauergast ist, wird es sich beim nächsten Mal überlegen. Gegen Chemnitz gibt es also ein paar Hausaufgaben. Erfurt hat zudem sportlich etwas gut zu machen. Das ist noch dringender! Selbst wenn die jetzigen Spieler diese Hypothek von den Vorgängern übernehmen.  

Arand: Der erste Heimerfolg liegt in der Luft. Und die 4600 Zuschauer von Heimspiel Nummer eins könnten zusätzlich geknackt werden. Ein knapper 2:1-Heimsieg vor über 5000 Zuschauern.

Heyder: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es für Chemnitz reicht. Die stehen gut da, haben sich schnell gefunden. Ich denke, ein 1:1 könnte es werden.

Der Gegner:
Chemnitzer Fußballclub e.V.
Vereinsfarben: hellblau-weiß
Trainer: David Bergner
Homepage: www.chemnitzerfc.de

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