Biathlon Weltcup Oberhof
Die Männer mit guten Platzierungen auf Vier und Fünf

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Der letzte Schuss war es, der Arnd Peiffer bei seinem Weltcup im Sprint der Männer um den Podestplatz brachte, den er sich mit seiner Laufleistung eigentlich verdient hätte. Vier Mal schon hatten die Zuschauer zustimmend "hey" gerufen, bevor das "ohhh" sich angeschlossen hatte und der Mann vom WSV Clausthal-Zellerfeld den letzten Schuss versemmelte.

Peiffer startete spät, was oft ein Nachteil für die Sportler ist. Gerade wenn neuer Schnee auf die Strecke fällt, umso erstaunlicher, dass er an Position 65 mit vielen Athleten vor sich auf der Strecke so gut im Rennen lag. Doch jener letzte Schuss machte die Medaillenhoffnung zu nichte. Sogar noch eine halbe Sekunde vor ihm landete Benny Doll, der ebenfalls im stehende Anschlag nur einmal daneben schoss und damit seinerseits die Hoffnung auf Edelmetall begraben musste. Nur ein extrem schneller Läufer wie der Norweger  Johannes Boe konnte sich an diesem Tag einen Fehlschuss leisten und noch immerhin Silber mit ins Hotel in Oberhof nehmen. Auch Eric Lesser als 17. war noch nicht ganz bei Kräften. Nach seinen Rückenproblemen aber erst einmal froh, das der "gehalten hat". Lange lag der mit seinem ebenfalls nur einem Schießfehler in den Top Ten, wurde aber später im Rennen auf den 17. Platz durch geschoben. Am besten machte es der Russe Alexander Loginov mit seinem ersten Weltcup-Sieg bei 0 Fehlern am Schießstand. Ebenfalls tadellos schlug sich der Schwede Sebastian Samuelsson am Schießstand, was ihm Rang drei hinter dem schnelle Boe einbrachte.

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