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Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt
Doppelt gefordert: Osnabrück im Heimspiel und dann Unterhaching

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+ Kein Glück und dann auch noch Pech + Erfurt spielt gut in Jena und nimmt erneut nicht einen winzigen Punkt mit +

Arand: Es ist schwer, die richtigen Worte über Rot-Weiß Erfurt zu schreiben. Was trotzdem auffällig war, ist die ehemalige Personalie. Mit ein Grund, dass Rot-Weiß Erfurt jetzt so dasteht. Wir hoffen einfach mal, dass sich das mit dem jetzigen Präsidium und Aufsichtsrat nicht wiederholt. Zu lange in der 3. Liga ohne Aufstieg sind der Tod auf Raten. Du kannst keine Schulden abbauen. Aber selbst in der Regionalliga, wenn du überhaupt um einen Aufstieg mitspielen willst, braucht du einen Etat von 1,5 bis 2 Millionen Euro.

Heyder: RWE hat kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Spielte Jena in Erfurt
besser und verlor, war es nun genau anders herum. Erfurt das bessere Team, aber ohne einen einfach Punkt mitzunehmen. Die mangelnde Chancenverwertung ist auch ein Zeichen der Tabellensituation.

Arand: Für die Mannschaft, der natürlich das ganze Theater nicht verborgen blieb, soll das keine Ausrede sein. Sie muss in der Liga wieder liefern. Ziemlich düster ist es im Moment. Übrigens wurde der 1. Einspruch von RWE gegen den Punktabzug wegen Verstoß bei der Nachlizensierung abgeschmettert, Erfurt versucht es mit einem Zweiten.

Heyder: Alles Zeichen stehen auf Untergang, das fing bereits vor zwei Jahren an. In den Letzten beiden Spielzeiten hat man schon gesehen, dass sich alles nach unten bewegt, das Geld fehlt und der sportliche Erfolg. Man kann nicht jedes dem Ligatod von der Schippe springen, wenn man nicht HSV heißt.

Arand: Gegen Osnabrück gewann Rot-Weiß das Hinspiel beim VfL mit 1:0. Fast genau vor einem Jahr gelang den Thüringern ebenfalls ein 1:0-Heimsieg. Seit 8. November ist Daniel Thioune dort Cheftrainer. Unter ihm gelang ein sportlicher Aufschwung mit einem kleinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Er löste übrigens Joe Enochs Trainer ab. Dessen Vertrag wurde vor paar Tagen aufgelöst. Er war insgesamt 21 Jahre beim VFL tätig in verschieden Funktionen. Gegner Nummer zwei ist die SpVgg Unterhaching. In Erfurt gewannen sie das Hinspiel mit 2:0. Als Aufsteiger spielen sie eine gute Saison. In der Tabelle platziert sind sie im oberen Tabellendrittel. Das letzte Aufeinandertreffen in Bayern ging mit einer bösen 2:4-Niederlage aus Erfurter Sicht aus.

Heyder: Erfurt spielt nicht so schlecht, wie sie dastehen. Irgendwer muss aber mal den Jungs vermitteln, dass sie keine tollen Verträge bei anderen Vereinen bekommen nach der Saison, wenn sie nicht so wenig das Tor treffen.

Arand: Personell ist Odak nach Gelbsperre wieder an Bord. Eingedenk der letzten Spiele würde eine Denkpause nicht schaden. Uzan könnte nach langer Verletzungspause Kammlott ersetzen. Der zog sich einen Innenbandriss zu. Erfurt ist die schlechteste Heimmannschaft, ich tippe einen knappen 2:1-Heimsieg gegen Osnabrück. In Unterhaching folgt, vier Tage später eine 1:2-Niederlage.

Heyder: Das sehe ich genau anders herum. Im Steigerwald gab es fast noch kein gutes Spiel, außer gegen Magdeburg fällt mir spontan keins ein. Alle Derbys verloren, oft zu wenig Kampfgeist. Auswärts gewinnt Erfurt 1:0, zu Hause gegen die Punkte wieder weg.

Der Gegner: Verein für Leibesübungen von 1899 e.V. Osnabrück
Vereinsfarben: lila-weiß
Trainer: Daniel Thioune
Homepage: www.vfl.de

Der Gegner: Spielvereinigung Unterhaching e.V.
Vereinsfarben: rot-blau
Trainer: Claus Schromm
Homepage: www.spvggunterhaching.de

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