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Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt
Erfurt empfängt Karlsruher SC

Stefan Emmerling macht einen guten Job bei RWE, die Leistung wird besser. Allerdings fehlen die Punkte.
Stefan Emmerling macht einen guten Job bei RWE, die Leistung wird besser. Allerdings fehlen die Punkte. (Foto: Axel Heyder)
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+ Wiedersehen mit Orle + KSC will in die 2. Liga, während RWE gern in der 3. Liga bleiben würde +

Arand: Am Wochenende konnten die Erfurter Rot-Weißen im Kampf um den Abstieg keinen Boden gut machen. Wegen der Unbespielbarkeit des Rasens wurde das Heimspiel gegen Osnabrück abgesagt. RWE zwar was Zählbares vom gestrigen Spiel aus Unterhaching mitgebracht, aber aber eher 2 Punkte verschenkt, als einen gewonnen. Dem folgt nun das Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag. Übrigens: Am höchsten platziert war Rot-Weiß im September 2017, auf Tabellenplatz elf. Konstant tragen sie allerdings die rote Laterne. Fast die Hälfte der Saison stehen die Thüringer auf dem letzten Tabellenplatz.

Heyder: Die traurigste Saison, die Erfurter Fans bisher erdulden mussten, weiter Tabellenletzter. Die Fehler wurden aber weit früher begangen, nicht erst in dieser Spielzeit. Es ging über Jahre konstant bergab, ohne dass einer die richtigen Weichen gestellt hat, jemand an der Notbremse ziehen wollte. ZU mächtig war Rombach, der sich sich mit Haut und Haar ins Zeug gelegt hat für den Verein, aber nicht erkannt hat, wo der Punkt ist, an dem es eben nicht mehr weiter geht.  

Arand: Die aktuelle Saison biegt in die heiße Schlussphase ein. Rot-Weiß hat nach meinen Informationen die Lizenzierungsunterlagen vergangene Woche eingereicht für die neue 3. Liga-Saison 2018/2019. Persönlich wurden sie in Frankfurt abgegeben. Bis zum 1. März mussten die Unterlagen beim DFB sein. Spätestens Mitte April weiß man mehr. Dann geht allen Klubs der erste Bescheid zu, ob alles erfüllt ist oder Bedingungen/Auflagen erteilt wurden.

Heyder: Halle, das elf Punkte vor Erfurt auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert, konnte am Wochenende nicht weiter davon ziehen. Aber rein Statistisch wird ein Ligaverbleib immer unwahrscheinlicher. Nach dem Sieg gegen Magdeburg konnten die Fans auf eine Aufbruchstimmung für die Rückrunde hoffen. Aber die kam nicht zustande. Anders als beim KSC der sich Hoffnung auf den Aufstieg macht.

Arand: Seit dem 29. August 2017 ist Alois Schwartz Trainer beim Traditionsclub Karlsruhe mit 7300 Mitgliedern, sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2019. Bis dahin wollen die Badener in der 2. Liga spielen. Ein paar Punkte nur fehlen bis nach ganz oben. Doch sie haben einen Lauf, spielen effizient. Im Sturm ballert Leihgabe Fabian Schleusener von Bundesligist Freiburg um die Torjägerkrone mit. Er allein erzielte bisher fast so viele Saisontreffer, wie alle Spieler bei RWE zusammen. Am Freitag rettete er seiner Mannschaft einen Punkt beim 1:1-Remis in Lotte.

Heyder: Es ist das 16. Spiel in Folge ohne Niederlage für die Badener. Neben Trainer Schwartz, der schon in Erfurt wirkte, gibt es ein Wiedersehen mit Dirk Orlishausen. Auch, wenn der 35-jährige nur Ersatzkeeper bei den Badenern ist. Im Hinspiel verlor Rot-Weiß mit 0:2. Ex-RWE-Trainer Stefan Krämer sagte damals auf die Frage des Klassenerhalts der Thüringer: „ Mit viel Glück könnte es am Saisonende eng werden“ und wusste nicht, wie recht er damit hatte.

Arand: Nüchtern muss man an das Spiel herangehen: da heißt es Steigerwald gegen Mount Everest. Der KSC will noch auf den Zug zur 2. Liga aufspringen. Sie werden in der Abwehr sicher und kontrolliert stehen und sind sie abgezockter vor dem Tor. Leider eine 0:2-Niederlage aus Thüringer Sicht.

Heyder: Im Steigerwald kann Erfurt selten überzeugen. Da spielen sie selbst auswärts besser. 1:2 verliert die Truppe von RWE.

Der Gegner: Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V.
Vereinsfarben: blau-weiß
Trainer: Alois Schwartz
Homepage: www.ksc.de

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