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Erfurt stürzt den Tabellenführer: Am Ende heißt es 4:2

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Was war das für eine erste Halbzeit: Erfurt wie im Training gegen den völlig überraschten Tabellenführer.

Vom SV aus Sandhausen war nicht viel zu sehen in Hälfte eins. Dafür Marcel Reichwein mit einem lupenreinen Hattrick für die Kicker des FC RWE. Gleich von Beginn an übernahm Erfurt das Zepter, den richtigen Riecher hatte noch vor der Halbzeit dreimal nacheinander Marcel Reichwein, der sogar noch ein viertes oder fünftes Tor hätte machen können.

Nach der Pause ein ganz anderes Bild. Nicht lange verging und Sandhausen traf der erste Mal. Nun wirkte Erfurt wie von der Rolle und machte vielleicht nach vorne, weil es doch in den ersten 45 Minuten so gut lief, zu viel. Das ermöglichte Sandhausen einige Kontermöglichkeiten.

Erfurts Trainer wechselte. Für Drexler kam Danso Weidlich, der gleich mal für Schwung nach vorne sorgte. Doch das Problem ergab sich in der Abwehr.

Zu einem ungünstigen Zeitpunkt, unmittelbar vor einer Sandhäuser Ecke, ließ Erfurts Trainer Rudi Zedi für Pfingsten-Reddig spielen und Ströhl für kam für Manno. Allerdings waren beiden noch nicht richtig auf dem Platz, da schoss Sandhausen den Anschlusstreffer.

Und was nach der grandiosen ersten Hälfte keiner gedacht hätte: Ein Unentschieden lag danach in der Luft. Zum Schluss rappelte sich Erfurt, nach einigen Leichtsinnigkeiten und schlacksig geschlagenen Bällen wieder auf und legte nach.

Es lief schon die Nachspielzeit, als Marcel Reichwein noch einmal traf: In der 92. Minute machte er nach einem Konter alles klar für die Thüringer. Am Ende geht der Sieg, auch in der Höhe in Ordnung für die über weite Strecken dominierenden Erfurter.

Sandhausen ist nun wieder Zweiter, Erfurt leider unverändert Tabellensiebter.

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