Fußball, 3.Liga RWE-Kabinenpredigt: FC Rot-Weiß Erfurt zu Gast beim SV Sandhausen

Gaetano Manno: Seine Freude währte nur bis kurz vor Spielende. Foto: Axel Heyder
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Eigentlich sind Licht und Schatten ein schönes Wechselspiel der Natur, besonders im Herbst. Beim Fußball wirkt es oft störend, besonders dann, wenn in der Offensive die Tormaschine langsam anläuft. Hinten dagegen die Schnitzer – oder wie der Trainer es formuliert ‚individuellen Fehler‘ – die Punkte kosten. Anstatt den Ball im hohen Bogen über das Marathontor gen Südpark zu jagen, wird leichtfertig bei eigenem Ballbesitz das Spielgerät vertändelt, wie beim 3:2-Anschlusstreffer gegen Burghausen.

Sieben Gegentore in drei Spielen, das ist einfach schlecht! Das 3:3 am vergangenen Spieltag im heimischen Stadion zeigte beim vierten Remis in Folge deutlich, wo der Schuh drückt. Die Punkteteilungen wirkt sich in der Tabelle aus: Tabellenplatz Vierzehn, 14 Punkte. Mit der Chancenverwertung im Pflichtspiel kann außerdem nur Manno zufrieden sein. Für Reichwein und Drexler hätte das ein oder andere Tor herausspringen müssen. Ein Dreier ist nötig, damit die Luft frischer wird. Leichter gesagt, als getan, denn die zwei kommenden Auswärtsaufgaben (Sandhausen/Saarbrücken) stellen eine echte Herausforderung dar: Teil eins führt in den Rhein-Neckar-Kreis zu einem Aufstiegsaspiranten. Ein echt harter Brocken! Sandhausen will im Nachholespiel den Anschluss an die Aufstiegsplätze schaffen. Die beiden Trainer – Gerd Dais auf der einen und Stefan Emmerling auf der anderen Seite – kennen sich seit 25 Jahren. Seit Mitte der 80er Jahre haben sie einen guten Draht zueinander. Diese „Männerfreundschaft“ muss aber für 90 Minuten plus Nachspielzeit ruhen. Beide wollen gewinnen. Umstellen muss Erfurts Coach sein Team: Mit Joan Oumari kommt ein Innenverteidiger zurück, da ergeben sich Möglichkeiten für die zuletzt schwache Außenabwehr.

Es wird Herbst diese Woche. Hoffentlich verkühlen sich die Rot-Weißen nicht im Hardtwaldstadion.

Autor:

René Arand aus Erfurt

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