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Fußball,3.Liga: RWE-Kabinenpredigt: FC Rot-Weiß Erfurt vs. FC Bayern München II / vs. SV Wehen Wiesbaden

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Da gibt es nichts zu beschönigen: Verlierer des vergangenen Spieltages sind die Kicker vom FC Rot-Weiß. Beim Fußball-Grand-Prix gingen die Thüringer bei der Punktevergabe leer aus. Erfurt: „Zero Points“.

Dagegen punkteten die direkten Konkurrenten Offenbach und Wehen Wiesbaden gleich dreifach und zogen davon, Offenbach bis auf vier Punkte.
Ist da bei Manchem die Luft raus? Wechselkandidat Dennis Malura (voraussichtl. zu 1860 München) war gleich an zwei Gegentreffern beteiligt, Jens Möckel (voraussichtl. zu Aue) indisponiert und mit seiner schwächsten Saisonleistung. Tino Semmer lieferte von den Wechslern den stabilsten Eindruck ab. Trotzdem, die Tore machten mal wieder andere: Musste sich Kapitän Zedi zu Beginn der Saison gefallen lassen, er sei doch schon recht langsam, so machte er in jüngster Vergangenheit mit den besten Eindruck in der Truppe und sorgte immer wieder für wichtige Tore. Mit seiner Trefferzahl – sieben sind es – schließt er fast zu den Stürmern (Reichwein/Semmer je neun Treffern) auf.

Jetzt gilt es für Rot-Weiß den herben Rückschlag zu verkraften. Denn auch Verfolger Dresden punktete und ist nun wieder gleichauf.
Heute Abend schon muss gewonnen werden, gegen die Amateure des FC Bayern um Interimstrainer Rainer Ulrich, der Trainer Hermann Gerland ersetzt, weil dieser bei der Ersten Mannschaft derzeit als Co-Trainer fungieren muss. Der FCB II ist das abgeschlagene Schlusslicht der Tabelle. Doch wer RWE kennt, weiß, dass hier besondere Gefahr droht.
Gleich am Samstag folgt die „Alles-oder-nichts“-Partie in Wiesbaden. Beim direkten Konkurrenten hängen die Trauben besonders hoch. Bestehen die Thüringer die dortige schwere Prüfung, warten mit Regensburg, Ahlen und Aalen drei vermeintlich leichte Gegner.

Diese Partien könnten alle zu Makulatur werden, falls gegen München bzw. Wiesbaden nicht mindestens vier Punkte eingefahren sind. Freud oder Leid? Lachen oder Weinen? Jubel oder Pfiffe?

Nun stellt sich die Charakterfrage an die Mannschaft um Trainer Stefan Emmerling, die daran denken sollte, dass die zahlreichen Fans etwas besseres verdient haben, als sie zuletzt gesehen haben.

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