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Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Erstmal Landespokal vor dem Derby

Wo: Stadion, Marienstraße, 98693 Martinroda auf Karte anzeigen
RWE: Quirlig unterwegs, Elias Huth. Fotos Axel Heyder
RWE: Quirlig unterwegs, Elias Huth. Fotos Axel Heyder
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+ Unterschätze nie einen Gegner + Erfurt muss nach Südthüringen zum Landespokal +

Arand: Ich könnte so viel zum Spiel in Aalen schreiben, was so einem eben auffällt, während der Live-Betrachtung auf der Ostalb. Heben wir uns das für den kommenden Talk auf, mit Blick Richtung Derby. Die Krämer-Elf muss einiges abstellen, um zum 1. Ligasieg zu kommen. Nur sei kurz angemerkt: Laurito feierte ein klasse Comeback. Benamar steigert sich, Biankadi in Top-Form. Die mangelnde Chancenverwertung und die Ladehemmung bei Erfurts Stürmern hält aber an. Dennoch war ein Sieg in Aalen möglich.

Heyder: Ja, Kammlott ist derzeit nicht zu beneiden. Jeder wartet darauf, dass er endlich wieder Dinger macht. Und dann hat er in Aalen gleich drei fette Chancen und bekommt die Kugel einfach nicht in die Maschen. Aber solche Phasen hat jeder Spieler, kein Grund zur Panik, seine Zeit kommt wieder. Huth gefällt mir gut, bringt mal einen Kopfball auf Tor, ist agil. Stochert hinterher. Deutlich quirliger als manch anderer.

Arand: Die Liga pausiert. Länderspiele stehen auf dem Programm. Das interessiert uns aber nicht. Wir richten unseren Blick auf den Landespokal. Da geht am Wochenende die 2. Runde über die Bühne. Und Erfurt muss in den idyllisch gelegen Sportpark im Thüringer Wald nach Martinroda. Der Gegner ist motiviert, konnte der FSV doch die ersten drei Ligaspiele gewinnen. Trotzdem sollte ein Sieg her, gerade wenn es zur Zeit in der Liga nicht klappt.

Heyder: Die Jungs müssen ja mal wieder merken, wie sich ein Sieg anfühlt. Der letzte Sieg (außer Testspiele), war das 1:0 Thüringenpokal. Aber in 14 Tagen geht es richtig um was: nach den vergessenswerten Auftritten gegen Jena in den vergangenen Jahren, wollen die Erfurter Fans endlich wieder eine Truppe die das macht, was ihr leidenschaftlicher Trainer ankündigt: Jeden Grashalm umzudrehen. Aber eine Woche Schonfrist mit Pokal gibt es vorher.

Arand:
Neue Besen kehren gut, heißt es, in der Sommerpause hat sich beim Verbandsligisten Martinroda einiges verändert. Das sportlichen Konzept zum Beispiel. Da möchten die Kicker aus dem Ilm-Kreis in höhere Tabellenregionen der sechsten Liga vorstoßen. MIt einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die ihre Ausbildung bei RWE genossen haben, wie Habichhorst, Six, Griebel soll das gelingen. Zum Konzept gehört ebenfalls ein neuer Trainer. Und auch der kommt von Rot-Weiß.

Heyder: Aus dem Nachwuchsleistungszentrum wechselte im Sommer Robert Fischer in den Sportpark. Der 33-jährige kickte vor Jahren ebenfalls in der Landeshauptstadt. Der große Durchbruch als Spieler bei den Thüringern gelang nicht, auch wenn damals als Talent galt. In der 1. Runde gewann der FSV mit 6:2 beim Landesklasse-Aufsteiger Kölleda.

Arand:
Das wird der erste Sieg der neuen Saison 2017/2018! Wenn auch erst mal nur im Landespokal. Mit 4:1 zieht Rot-Weiß standesgemäß in das Achtelfinale ein. Auslosung dafür ist kommenden Samstag in der Halbzeitpause des „Derbys§.

Heyder: Ich hoffe Jenas Spiel gegen Sondershausen im vergangenen ist den Jungs eine Warnung. Unterschätze wirklich niemals einen unterklassigen Gegner, selbst wenn die 6. Liga weit entfernt klingt. 3:0 endet das Spiel.

Der Gegner: Fußball Sportverein Martinroda e.V.

Vereinsfarben: blau-gelb
Trainer: Robert Fischer
Tabellenplatz: 2 (Verbandsliga)
Top-Torschützen: S. Suliman, B. Hertel, J. Krüger.
Homepage: www.fsv-martinroda.de

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