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Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: gegen Jahn Regensburg unter Flutlicht

Wo: Stadion , Arnstädter Str. 55, 99096 Erfurt auf Karte anzeigen
Held des Spiels gegen Chemnitz, Tugay Uzan.  Foto/Archiv: Axel Heyder
Held des Spiels gegen Chemnitz, Tugay Uzan. Foto/Archiv: Axel Heyder
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+ Noch drei Mal spielen, dann sind die Würfel gefallen + Taktische Variationen? + Was kann Erfurt machen?

Arand: Fünftes Remis in Folge, der entführte Punkt aus Chemnitz geht in Ordnung. Das hatten wir beide getippt. Am Abstand nach Unten hat sich nichts geändert. Weiter sind Paderborn und Bremen II die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Heyder: Ein Sieg zwischendurch und man könnte mal einen Haken machen. Bremen II könnte noch maximal 47 Punkte schaffen, Paderborn könnte bei drei Siegen auf 48 Punkte kommen. Erfurt hat erst 41. Selbst wenn man nicht davon ausgehen kann, dass die Keller-Vereine dreimal in Folge gewinnen, so ist es doch nicht unmöglich. Erfurt muss die Zügel straff halten.

Arand: Gewinnt Rot-Weiß sein Heimspiel am Freitag gegen Regensburg und verlieren zeitgleich die Bremer-Bubis gegen Halle, dann ist für mich der Klassenerhalt so gut wie eingetütet. RWE wäre sportlich gerettet. Hinten sicher stehen, vorne ein Tor mehr schießen als der Gegner. Übrigens in der letzten Spielzeit war zum gleichen Zeitpunkt der Klassenerhalt nach einem 2:0-Sieg gegen Aalen bereits in Sack und Tüten.

Heyder: Unnötig spannend macht es Erfurt. Als hätte man nicht schon genug Probleme. Es waren Spiele dabei, die hätte man gewinnen müssen, wie das gegen Bremen II. Ich freue mich wenigstens für Uzan, dass der nach den letzten starken Wochen endlich getroffen hat.

Arand: Kommen wir zur „Jahnelf“ aus Regensburg. Was für eine Saison spielt der Aufsteiger! Der Zug nach oben zum Relegationsplatz drei ist trotz der 0:3-Heimniederlage gegen Kiel noch nicht ganz abgefahren. Eins ist allerdings klar: Der SSV muss ebenfalls liefern in Erfurt. Ein Endspiel im Aufstiegskampf für die Ostbayern.

Heyder: Das macht es für Erfurt einerseits leicht, und dann wieder schwer. Warum leicht? Weil man die Taktik der Regensburger kennt. Sie müssen auf Angriff spielen, wenn sie noch um den Aufstieg mitkämpfen wollen. Sie sind dazu verdammt, offensiv zu spielen. Das heißt für Erfurt, gut verteidigen und schnelles Konterspiel üben, leider ein Manko die gesamte Saison über. Dafür wäre sogar ein Torwartwechsel eine Überlegung. Der sehr gute Klewin hat leider eine Schwäche, die beim Kontern entscheidend sein kann: Bis er den Ball an einen Mitspieler abgibt, vergeht zu viel Zeit. Schnelle Spieleröffnung ist nicht seine Sache. Auf der Linie ist und bleibt er weiter top. Und warum schlecht? Weil Regensburg kämpfen wird bis zum Umfallen, wenn sie nach oben wollen.

Arand: Nikolaou ist nach Gelbsperre wieder dabei: Dazu, wie beim 1:0-Hinspielsieg in Bayern, wieder ein Flutlichtspiel am Freitagabend. Ja, der Befreiungsschlag gelingt. 2:1-Heimsieg für Rot-Weiß Erfurt.

Heyder: Erfurt muss gewinnen. Und so tippen wir eben einen Sieg. Erfurt schafft einen 1:0-Sieg.

Der Gegner:
Sport-und Schwimmverein Jahn Regensburg e.V.
Vereinsfarben: weiß-rot
Trainer: Heiko Herrlich
Tabellenplatz: 4
Top-Torschützen: M. Grüttner, J. George, E. Thommy.
Homepage: www.ssv-jahn.de

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