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Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: In Rostock punkten, immer noch Ungewissheit auf der Zielgeraden

Wo: Stadion , Kopernikusstraße 17, 18057 Rostock auf Karte anzeigen
Tugay Uzan, viel Aufwand. Mangelndes Engagement kann man nicht vorwerfen. Nach hinten allerdings stellte Erfurt sich sehr schlecht an. Fotos: Axel Heyder
Tugay Uzan, viel Aufwand. Mangelndes Engagement kann man nicht vorwerfen. Nach hinten allerdings stellte Erfurt sich sehr schlecht an. Fotos: Axel Heyder
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+ Bis zur letzten Patrone + Erfurt muss jetzt an die Ostsee und dort um eine der letzten beiden Chancen kämpfen +

Arand: Grausam! Das sagt eigentlich alles über die Niederlage am Freitag gegen Regensburg aus. Hier regiert RWE, schallt es immer wieder aus dem Lautsprecher in der Fankurve. Davon hat man nichts gemerkt. Der Fan in der Kurve denkt sich seinen Teil. Wie kann sich Rot-Weiß nur so vorführen lassen? Mit einem Sieg, wäre der Klassenerhalt fast perfekt gewesen. Taktisch und personell war die Mannschaft falsch aufgestellt! Bis zum letzten Spieltag wird der Kampf dauern. Jetzt muss jeder bis zur letzten Patrone kämpfen. Ansonsten droht strammen Schrittes die Regionalliga.

Heyder: Gegen Regensburg stürmte Erfurt mit Mann und Maus, war allerdings offen wie ein Scheunentor und kassierte 4! Treffer. Wir hatten ja vorgeschlagen, es genau anders herum zu machen und sich aufs Kontern zu verlegen. Schlechter wäre das nicht geworden. Es ist fahrlässig, den Profifußball in Erfurt so aufs Spiel zu setzen. Erfurt würde sich bei all seinen Problemen und Schulden nicht wieder von einem Abstieg erholen. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt weniger als ein Sieg für eines der drei Teams, die noch darum kämpfen. Erfurt kann bei jedem Sieg von Paderborn oder Bremen II überholt werden und hat eine grottige Tordifferenz.

Arand: RWE ist auf der Zielgeraden zwar noch über den Strich. Dennoch sollte aus den letzten beiden Spielen ein Sieg her. Ob dieser beim Auswärtsspiel in Rostock gelingt? Im Moment undenkbar. Oder soll es zum Showdown gegen Großaspach kommen? Zum Glück sind die Teams hinter den Thüringern im Moment noch unfähiger. Hält das an? Erstmal der Blick zum kommenden Gegner.

Heyder: Will man sich darauf verlassen, dass Paderborn und Bremen II kein Spiel mehr gewinnen? Wohl kaum. Erfurt bleibt das schlechteste Heimteam der Liga, was hier angeboten wird, ist ein Frechheit für alle Fans, die Eintritt zahlen, nicht erst im Spiel gegen Regensburg. Nur 14 RWE-Tore haben sie im Steigerwald in einer gesamten Saison gesehen.

Arand: Erfurt muss mit Seegang nach Rostock. Die „Kogge“ ist durch. Der Klassenerhalt gesichert. Vor heimischen Publikum, wollen sich die Hausherren nicht mit einer Niederlage im letzten Heimspiel verabschieden. Überhaupt, gegen Erfurt verlor Hansa noch nie zu Hause in der 3. Liga. Das Hinspiel gewannen die Ostseestädter mit 2:1 in Erfurt.

Heyder: Das Team von der Küste könnte den Blumenstädtern dieses Jahr mal Schützenhilfe leisten: Erfurt hat das getan, wenn auch unfreiwillig. Oder erinnern sich die Rostocker nicht an den letzten Spieltag in der Saison 2014/2015? Rot-Weiß gewann 1:0 gegen Unterhaching. Damit blieb Hansa in Liga drei und Unterhaching ging unter.

Arand: Schaffen es Cheftrainer und die beiden Co-Trainer diese Woche, das Team richtig einzustellen? Mit zwei Spitzen zu spielen wäre gut. Dazu mal eine Verschnaufpause für Odak und Brückner. Dann könnte ein Punkt möglich sein. 1:1 endet die Partie und das große Zittern geht weiter.

Heyder: In Rostock heißt es mal wieder Unentschieden 1:1.

Der Gegner: Fußballclub Hansa Rostock e.V.
Vereinsfarben: weiß-blau
Trainer: Christian Brand
Tabellenplatz: 14
Top-Torschützen: S. Andrist, T. Gebhart, C. Quiring.
Homepage: www.fc-hansa.de

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