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Kabinenpredigt Wacker Nordhausen: Kräftemessen mit Energie

Wo: Stadion, Am Eliaspark 1, 03042 Cottbus auf Karte anzeigen
Am Ende der Saison geht es um fast nichts mehr: Aber der Thüringenpokal ist noch möglich.
Am Ende der Saison geht es um fast nichts mehr: Aber der Thüringenpokal ist noch möglich.
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+ Spiel um die goldene Ananas + Letztes Auswärtsspiel der Saison führt Nordhausen nach Cottbus +

Arand: Finalgegner Erfurt wurde bei der 1:4-Heimniederlage im Drittligaspiel gegen Regensburg letzten Freitagabend fleißig beobachtet. Damit ist klar, wo die Prioritäten im Moment liegen. Dennoch schaut Trainer Uluc in den letzten beiden Punktspielen genau hin, wer mitzieht. Und wer nicht im Boot sitzt. Nur die besten 18 Spieler schaffen es in den Kader für das Saison-Highlight. Natürlich ist es schwer, Balance und Rhythmus zu finden und die nötige Spannung hochzuhalten

Heyder: Für Erfurt scheint es die gesamte Saison über schon eher ein Hindernis, im eigenen Stadion zu spielen. Sie bleiben in der 3. Liga das schlechteste Heimteam mit nur 20 ihrer 41 Punkte. Das Pokalderby in Erfurt zu spielen ist also für Wacker nicht zwingend ein Nachteil.

Arand: Paralell zu Vorbereitung auf das Endspiel laufen schon die Personalplanungen für die neue Saison. Einige Verträge laufen aus: Zum Beispiel der von Keeper Berbig oder Mittelfeldspieler Pfingsten-Reddig. Viele andere Spieler haben noch Vertrag. Damit müsste der Kader nicht gravierend umgebaut werden. Oder wird alles am Ende doch kräftig durchgemischt? Was passiert zusätzlich mit Sportdirektor Gaudino? Passt das noch zusammen? Herrscht Einigkeit im weiteren Vorgehen? Spannende Personalien, die Nordhausen noch einige Tage beschäftigen wird. Kommen wir zum letzte

Heyder: Da in der Liga alles erledigt ist, sowohl nach oben als auch nach unten, kann der FSV 90 in Ruhe planen.

Arand: Kommen wir zum letzten Auswärtsspiel der Saison: der ehemalige Geheimfavorit gegen den vermeintlichen Aufstiegsfavorit. Vom Papier her, ein würdiges Spitzenspiel. Pustekuchen! Beide haben ihre Ziele in der Liga verfehlt. Auch Abseits vom Rasenplatz war Cottbus in den Schlagzeilen. Das allerdings negativ. Randale, Platzsturm und Nazi-Parolen von einigen Energie-Fans beim Spiel in Babelsberg vor gut zwei Wochen. Der Verein distanzierte sich umgehend von diesen „so genannten“ Fans. Übrigens, das Hinspiel in Thüringen in der aktuellen Saison endete torlos 0:0.

Heyder: Cottbus sah lange gut aus in der Liga, am Ende ging den Spieler von Pele Wollitz aber die Puste aus, Jena war dann nicht mehr einzuholen, obwohl man im direkten Duell noch gewonnen hatte.

Arand: Um die berühmte goldene Ananas wird am Sonntag in der Lausitz gespielt. Motivation für die Thüringer dürfte jedoch sein, in Cottbus endlich mal einen Sieg bei frustrierten Hausherren zu holen und die Statistik aufzupolieren. Klappt nicht ganz. Am Ende eine friedliche 1:1-Punkteteilung.

Heyder: So wird es werden, beide trennen sich 2:2-Unenschieden.

Der Gegner: Fußballclub Energie Cottbus e.V.
Vereinsfarben: rot-weiß
Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Tabellenplatz: 2
Top-Torschützen: B. Förster, F. Viteritti, B. Ziegenbein.
Homepage: www.fcenergie.de

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