Kabinenpredigt RWE
Nach dem Sieg gegen Paderborn erwartet man nun Aalen

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+ Die rote Lampe geht an + Die Hoffnung glimmt wieder + Nach einem Sieg gegen den Spitzenreiter folgt nun Aalen +

Arand: Man muss die schönen Momente im Leben genießen. Das gilt vor allem für Fans des Klubs aus der Landeshauptstadt. Nach zuletzt drei Niederlagen mit elf Gegentoren gewann RWE nicht einmal unverdient beim Spitzenreiter Paderborn mit 1:0. Ein Sieg für die Moral. Taktisch und was die Disziplin angeht, wurden die Erfurter von Trainer Stefan Emmerling exzellent eingestellt. Eine Genugtuung für den RWE-Coach an alter Wirkungsstätte.

Heyder: Nach den Auftritten zuletzt war das nicht zu erwarten, Erfurt lässt sich von Münster abfertigen wie ein Kreisligist, schlägt aber die beiden Top-Teams in der 3. Liga jeweils verdient. Und wie verrückt ist das denn, dass erneut Bergmann das Tor via Freistoß macht. „Und täglich grüßt das Theotier“ ist jetzt als Neuverfilmung in Planung, mit Bergmann in Hauptrolle. Paderborn bekommt Albträume. Leider hat sich die Tabellensituation nicht wirklich verbessert. Es bleiben mindestens sieben Punkte zum ersten Nichtabstiegsplatz.

Arand: Mit dem Sieg hoffentlich ein Impuls verbunden. Rot-Weiß sollte also weiter auf dem Gaspedal bleiben und konzentriert die Heimaufgabe VfR Aalen angehen.

Heyder: Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1-Remis. Razeek erzielte da kurz vor Schluss den überfälligen Ausgleich. Erfurt wird aber im Rückspiel nicht nur ihn vermissen, sondern weiter ersatzgeschwächt bleiben, ganze sieben Mann fehlten zuletzt.

Arand: Ein letztmaliges Wiedersehen, zumindest auf der Aalener Bank, wird es mit Trainer Peter Vollmann geben. Im Sommer steht beim Trainerteam ein Umbruch an. Die Wege von Vollmann und Aalen trennen sich. Der Vertrag des 60-Jährigen wird nicht verlängert. Auch sein Assistent Jan Kilian folgt.

Heyder: Ein Nachfolger, zumindest für den Cheftrainer, steht wohl schon fest. Argirios Giannikis übernimmt. Aktuell ist er noch Trainer bei Regionalligist Rot-Weiß Essen. Mit der Empfehlung eines 4:1-Heimsieges gegen Sonnenhof Großaspach reist der VfR Sonntag nach Thüringen.

Arand: Personell wird sich nicht viel ändern: Die bleibt die gleiche Elf, wobei man abwarten muss, was mit Marcel Kaffenberger ist. Biankadi fehlt letztmalig mit Rotsperre. Mir imponiert Neuzugang Nermin Crnkic: Da geht die „Rote Lampe“ an, sobald er auf dem Rasen steht. Er ist robust, wirbelt am gegnerischen Sechzehner rum. Sollte das Fünkchen Hoffnung auf einen sportlichen Klassenerhalt weiter glimmen, zählt nur ein Sieg gegen Aalen. Mutig wie immer tippe ich einen knappen 2:1-Heimerfolg. Nicht zu vergessen sei dabei, RWE ist "noch" die schlechteste Heimelf der Liga. Das muss aufpoliert werden.

Heyder: Dafür muss der Trainer einfach die richtigen Daten in das GPS-System eingeben. Erfurt gewinnt knapp mit 2:1.

Der Gegner: Verein für Rasenspiele 1921 e.V. Aalen
Vereinsfarben: schwarz-weiß
Trainer: Peter Vollmann
Tabellenplatz: 9
Top-Torschützen: M. Morys, M. Bär, S. Vasiliadis.
Homepage: www.vfr-aalen.de

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