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Oumari zwei Spiele gesperrt: DFB macht sich lächerlich

Joan Oumari, links, ist für zwei Spiele gesperrt, wegen eines normalen Tacklings. Hier im Gespräch mit Vereinskamerad Dominick Drexler. Foto: Axel Heyder
Joan Oumari, links, ist für zwei Spiele gesperrt, wegen eines normalen Tacklings. Hier im Gespräch mit Vereinskamerad Dominick Drexler. Foto: Axel Heyder
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Wie der Verein eben mitteilte:

"Innenverteidiger Joan Oumari ist nach seinem Platzverweis in Wiesbaden für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt worden. Er steht damit in den Spielen gegen Heidenheim und in Halle nicht zur Verfügung. Der Einspruch des
Vereins wurde abgewiesen. Beim DFB befand man in der Urteilsbegründung den Umstand, dass Oumari schon in der Vorsaison bereits eine Rote Karte erhalten hatte, als erschwerend. Dagegen wurde mildernd in Ansatz
gebracht, dass die Aktion in Wiesbaden, die zu einem Strafstoss geführt hatte, "nicht wettbewerbsbeeinträchtigend" gewesen sei."

Kein Mensch kann derartige Urteile verstehen: Während der Schiri am Anfang einen Strafstoß gegen Wehen nicht gibt, muss nun Joan Oumari zwei Spiele pausieren. Wegen einer Aktion, die nicht schlimmer war, als die der Gastgeber in der Anfangsphase, als Morabit im Schzehner die Beine weggezogen wurden.

Der Schiri, der ohnehin einen rabenschwarzen Tag in der Auslegung der Regeln hatte, wird vom DFB damit auch noch bestärkt in seinen Fehlurteilen.

Und: Was für eine lächerliche Begründung ist das: "Der Spieler hatte verangene Saison schon mal Rot."

Wenn die 3. Liga schon die Übungswiese für angehende Schiedsrichter ist, dann sollten den Schiris doch im Nachgang ihre Fehler aufgezeigt werden, statt sie mit solchen Urteilen noch zu bestärken.

Im Grunde hätte der Schiedsrichterbeobachter dem jungen Mann den Kopf waschen müssen!

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