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Rot-Weiß gegen den Chemnitzer FC, Rot-Weiß muss punkten

Wo: Stadion , Gellertstraße, 09130 Chemnitz auf Karte anzeigen
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Alles an Bord, was zwei Beine hat
+ Rot-Weiß muss morgen zum Auswärtsspiel nach Chemnitz

Die Fragen der Lizenzierung von Rot-Weiß Erfurt schwebt derzeit scheinbar über allem: Oder doch nicht? Abwehrmann André Laurito und Trainer Krämer versuchen das Thema jedenfalls nicht zu nah an sich herankommen zu lassen. Stefan Krämer: „Ich habe großes Vertrauen, dass wir das sportlich hinbekommen. Und ich habe großes Vertrauen, dass die Verantwortlichen die Lizenz hinbekommen. Ich kann nur für meine Person sprechen, ich kann mich von den Zahlen frei machen.“ Und André Laurito ergänzt: „Die Problematik der Lizenzierung gibt es jedes Jahr, mich beschäftigt das nicht mehr, ich höre darauf, was uns Rolf Rombach sagt. Ich habe ohnehin keine Möglichkeit der Einflussnahme.“

Die gute Nachricht

Er habe „alles an Bord was zwei Beine hat“, das sei ein gute Situation, wenn man so ein schweres Spiel vor der Brust habe, erklärt der Trainer. Mit Ausnahme von Jannis Nikolaou, der eine Gelbsperre absitzen muss. Dafür kehren die beiden Verteidiger Jens Möckel und Mario Erb in den Kader zurück. „Es ist ein Trugschluss, dass es für Chemnitz um nichts mehr geht“, immerhin handele es sich um ein Ostderby, „da will sich jeder zeigen“. Und somit erwarten alle Beteiligten ein enges, schweres Auswärtsspiel.

Ähnliche Probleme

Sportlich hat Chemnitz längst den Klassenerhalt in Sack und Tüten, steht hier deutlich besser da als Erfurt. In Sachen Lizenz kämpft man aber auch dort ums Überleben. Mit einem Etat von rund 7,5 Millionen Euro wollen sie arbeiten. Dafür hat der DFB allerdings, wie für Erfurt, Auflagen erteilt. „Der DFB hat offenbar Zweifel, dass die Himmelblauen das Geld tatsächlich aufbringen können. Konkret sieht der Verband 4,6 Millionen Euro als ungesichert an“, heißt es in einem MDR-Beitrag. Solange wackelt die Lizenz auch dort.

Auch Trainer Krämer sieht viele Vereine in der Liga vor ähnlichen Problemen. Ein Vorteil bei der Suche nach einem schlagkräftigen Kader für die kommende Saison sei eine solche Situation wohl nicht. Allerdings sei das auch nicht Thema der Stunde. „Wir müssen unsere Punkte holen, egal was die anderen machen“, so Krämer und dann scherzhaft: „Außerdem war früher schlecht in Mathe, ich habe es nicht so mit dem Hochrechnen.“

Wie in jedem anderen Derby werde man Druck verspüren. André Laurito sieht ebenfalls die Aufgabe für die Spieler klar verteilt: „Wir müssen die Spannung hoch halten in der Liga und haben noch ein Pokalfinale zu spielen.“ Vier Spieltage vor Schluss müsse man noch seine Hausaufgaben machen. Immerhin der Rücken macht keine Probleme mehr bei ihm. „Ich gehe davon aus, dass Mario und Jens Möckel wieder ins Team kommen, sie haben die ganze Saison gespielt“, erklärt der Innenverteidiger uneigennützig. „Aber wenn der Trainer mich einsetzen will, bin ich bereit. Ob von der ersten oder der 90. Minute an.“

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