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Talenteschau mit Köpfchen
Titelkämpfe im Boxen und Kickboxen

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Zwei Boxer, zwei völlig unterschiedliche Philosophien. Boxer Aleksander Yakovlev (23) steigt am 9. Dezember erstmals für einen Titelkampf in den Ring, eine Chance auf einen Amateurtitel um die Deutsche Meisterschaft der GBA – German Boxing Association. Ganz anders André Staffen. Für ihn soll es am 9. Dezember ein Comeback-Kampf geben. Es geht um nicht weniger als den Titel der Profi Deutsche Meisterschaft im Kickboxen Vollkontakt. Staffen ist ein alter Hase, was Kämpfe angeht: 104 mal stand er bereits im Ring, 77 Mal steig er als Sieger aus den Ringseilen (zwei Unentschieden, 25 verloren). Mit 32 Jahren hat er weder den Zenit für einen Boxer überschritten, noch seinen 'Hunger' verloren. „Ich will gar nicht so viel wissen von meinem Gegner“, sagt der Routinier. „Für mich ist es wichtiger, fit zu sein und mich auf mein eigenes Können zu konzentrieren. Ich kann an meiner Technik bis dahin sowieso nicht viel verändern“

Anders sieht es für den jungen Boxer Aleksander aus: „Ich schaue mir meinen Gegner genau an, studiere Videos. Ich will wissen, was mich erwartet, um mich möglichst gut auf seine Taktik einstellen zu können.“ Auf seinen Körper vertraut der jungen Boxer vollständig, er ist austrainiert, das weiß er. Kein Gramm Fett ist mehr zu sehen. Vier bis fünf mal quält er sich in der Woche, dazu kommen noch die Sparrings-Kämpfe, also Trainingskämpfe mit einem Gegner, die aber nicht die volle Intensität haben. „Um aber an einem solchen Tag zu siegen, musst du im Kopf Hundertprozentig da sein. Meine Familie und meine Freunde werden zuschauen, da steigt die Anspannung.“ Der Kampf wird sich wohl nicht über die bessere Physis entscheiden, sondern wer die besseren Nerven hat.

Ganz locker ist Routinier André Staffen drauf, der sich im Sommer aus einer vierjährigen Pause zurück meldete. Warum er sich das wieder antut? „Man will es sich selbst nochmal beweisen“, sagt er mit einer Unbekümmertheit, die keinen Zweifel daran lässt, dass er im Ring weiß, was er tut. Dabei müsste er sich nichts mehr beweisen. Zwei Profi- und ein Amateureuropameistertitel hat er errungen. Dreimal die Krone in einem Profi-Deutsche-Meisterschaftskampf mit nach Hause genommen bei den renommierten Verbänden WAKO und ISKA. In der Klasse bis 85 Kilogramm wird er starten, zu seinem normalen Training als Kickboxer hat er gerade noch eine Ausbildung im Yiquang begonnen, um seinen Horizont als Kämpfer zu erweitern. Für den Kampf rechnet er sich gute Chancen aus. Das eint ihn dann wieder mit dem jungen Wilden. Denn auch Aleksander sieht das so. Allerdings, und das wissen beide: Im Ring kann alles passieren. Einen Unaufmerksamkeit und ist es passiert.

Veranstalter Christian Schwäblein erklärt: „Wir möchten vor allem den Talenten aus der Region die Option geben, sich vor heimischem Publikum zu prüfen.“ Mehrere Titelkämpfe im Kick-Boxen sind geplant. Denn Wettkämpfe sind ein gute Motivation, um die Kämpfer voran zu bringen und an ihre Grenzen zu gehen. Kasten:

Neu im Team ist Pascal Beckert, der neben Yannick Neyer einen der MMA Kämpfe des Abends kämpfen wird. Des Weiteren starten Tarik Neyer, Andreas Ehrhard und Alhazur Dadaev im Boxen, sowie im Kickboxen/K1 wie Patrick Bode, Hagen Hildesheim, Dennis Rucker, Max Kuprin. Die Veranstaltung findet unter Aufsicht der GBA und GAMMA statt.

Termin: ab 18 Uhr am 9. Dezember 2017, Contact Sports Club. Tickets sind ab November im CSC-Erfurt erhältlich. Vorbestellungen per Email an csc-erfurt@email.de.

Der Erlös der Veranstaltung kommt dem e.V. zugute, damit wir auch nächste Jahr weitere Wettkämpfe und Turniere bestreiten können.

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