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Eine gelungene Ferienwoche

Wo: Fuchsfarm- Steiger, 99099 Erfurt auf Karte anzeigen
Fototermin, leider sind da nicht alle Teilnehmer dabei. Schlumpi, das Maskottchen der Fuchsfarm, muss als Sitzgelegenheit her halten.
Fototermin, leider sind da nicht alle Teilnehmer dabei. Schlumpi, das Maskottchen der Fuchsfarm, muss als Sitzgelegenheit her halten.
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Eine Zeitreise in den Alltag einfacher Menschen ins Mittelalter boten die Erfurter Kräuterweiber, vom Verein, die Schlüsselblumen e.V., den interessierten Kindern, die diese Art von Ferienveranstaltung gefällt auf der Fuchsfarm in Erfurt, am Steigerrand.
Natürlich waren überwiegend Jungs als Teilnehmer gebucht, weil die wohl dafür prädestinierter für das Thema sind. Auch konnten sich Eltern und Großeltern anmelden und so war die Gruppenstärke unterschiedlich täglich, weil man sich auch tageweise anmelden konnte. So hatte eine Mutti gleich am ersten Tag mit ihren Sohn gebucht.
In erster Linie ging es nicht darum Ritter zu spielen, sondern sich darauf einzustellen, was man früher gegessen haben mochte und wie so ein Tag wo abgelaufen sein konnte.
So gab es in der Woche keine Kartoffeln, weil noch nicht entdeckt, keine Nudeln und auch keine Tomaten.
Schmecken sollte es ja trotzdem auch und da ja unsere Kinder heutzutage sehr wählerisch und verwöhnt sind, mussten wir Vorschläge machen, was sie essen möchten und konnte so mitbestimmen was es gab, mehr oder weniger, denn die Auswahl haben wir ja doch vorgegeben.
Ich habe gestaunt, dass doch jeden Tag alles gegessen wurde, trotz der Einschränkungen. Salz und Pfeffer haben wir nicht weg gelassen, dafür wurde aber nur mit Honig gesüßt, denn man sollte es nicht so eng sehen.
So gab es den ersten Tag Elsässer Flammkuchen, ohne Hefe, aber mit Schinkenwürfel und Porree, statt Zwiebeln und für die, welche kein Zwiebeln mögen, nur mit Schinkenwürfel. Vorweg probierte man Stockbrot im Lehmbackofen aus, was auch wunderbar geht. Als Nachtisch gab es einen süßen Quark und zum Kaffee Kräutertee mit Apfelkuchen.
Gebacken wurde das Ganze im Lehmbackofen der Fuchsfarm und die Kinder waren an der Zubereitung beteiligt. Außerdem war der erste Tag damit ausgefüllt in der Holzwerkstatt einen eigenen Löffel zu schnitzen, um dann damit in der darauf folgende Woche zu essen.
Das war ja natürlich so ein Highlight, dass der Wunsch noch einmal die Holzwerkstatt zu besuchen, realisiert werden konnte, mit Absprache der Verantwortlichen der Fuchsfarm, denn Termine sind rar, so auch für die Holzwerkstatt. Aber es klappte und an dem Tag war dann nicht das Schwert, sondern ein Holzmesser gefragt.
Am zweiten Tag wurden dann gleich früh die Zwetschgen für die Pflaumensoße gewaschen, entkern und aufgeschnitten und dann ging es in den Steiger um Eichenblätter zu sammeln, denn es sollten ja auch noch Mittelalterhemden und Mittelalterkleider genäht werden, die vorher mit natürlichen Mittel gefärbt werden sollten.
Ich hatte dazu schon man Sonntag vorher Walnüsse gesammelt, die ebenfalls für die Färbung gebraucht werden.
Mit Begeisterung wurde gesammelt und nebenbei wurde somit ein Waldspaziergang verbunden und meine Partnerin abgeholt von der Bushaltestelle, Waldhaus.
Zurück ging es an das Ansetzen des Sudes für die Färbung und natürlich auch an die Zubereitung des Mittagessen, nämlich Dampfknödel mit Pflaumensoße und als zweite Variante eine Lauchsuppe mit dem restlichen Porree vom Vortag mit Metklößchen.
Nachmittags wurde dann gefärbt und noch mal Eichenblätter gesammelt, weil zu wenig. Zwischendurch konnten die Kinder immer sich mal wieder austoben, denn das Gelände der Fuchsfarm ist groß und ergiebig. Auch hier gab es nach dem Mittag einen Nachtisch mit Naturjoghurt und der kalt gewordenen Pflaumensoße. Der Zwetschgenkuchen, welcher im Pizza - Ofen gebacken wurde, ist leider angebrannt und so wurde ein noch vorhandener Teil des Teiges zu Stockbrot verwandt.
Am dritten Tag wurde ein Teig für Eierkuchen angerührt. Diesmal gab es einen deftigen Eierkuchen mit Kräutern und als zweite Variante süßen Eierkuchen. Mirabellen, die es auf der Fuchsfarm wurde von den Kindern gepflückt und auch ein paar Brombeeren, die es als Nachtisch gab. Diesmal wurde das Stockbrot am Lagerfeuer gebacken, da noch eine zweite Gruppe vor Ort war und es angefacht hatte. Ich habe dann für jedes Kind mit einem Brenner die Namen in ihren Löffel gebrannt.

Nun kam schon der vorletzte Tag der Vierte näher und diesmal ging es wieder in die Holzwerkstatt zum Schnitzen der Holzmesser. In dieser Zeit habe ich die Linsensuppe vorbereitet und ein paar Kinder haben mir bei den Möhren schälen geholfen. Da ja keine Kartoffeln daran kamen, habe ich mich mit Mehl beholfen und wer wollte konnte dann noch Würstchen am die Suppe machen. Ansonsten war dies eine vegane Suppe und hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Wir hatten rote Linsen um nicht ewig einweiche zu müssen, die gab es früher bestimmt auch nicht?
Meine Vereinspartnerin hatte die Nähmaschine für den Tag mit und den ganzen Tag die Hemden zusammen genäht, denn die Kinder hätten dies nicht geschafft. Anprobe war nachmittags.

Der letzte Tag, der Fünfte, war schon fast wieder mit Abschied nehmen vorprogrammiert. Es wurde ein Gruppenfoto geschossen, zur Erinnerung und mit den fertigen Hemden und den einem Kleid, denn eins wurde leider nicht fertig, weil doch der Zeitaufwand ganz schön groß.
Eine andere Vereinsfreundin hatte sich ein Spiel ausgedacht und kam zum Mittag. Sie war im Kostüm als Gänseblümchen tätig und es wurde eine Schatzsuche inszeniert. Jedes Kind nahm Wissen und kleine Andenken zusätzlich mit. Natürlich ihre Hemden und geschnitzten Utensilien.
Zum Mittag gab es diesmal einen Kesselgulasch und im Lehmbackofen gebackene Fladenbrötchen mit Dinkelschrot. Dann wurde noch ein Apfelkuchen gebacken und wieder gab es Nachtisch mit Naturjoghurt und Beeren. Nachmittag habe die Kinder noch einmal Karten mit Blüten bemalt, welche sie sich auf dem Gelände der Fuchsfarm gesucht hatten. Nach Vorgabe, wie es geht, wurde schnell noch was Kreatives gestaltet. Selbst die, die nicht so gut malen konnten, haben die Technik ausprobiert.
Die Woche ging schnell um und die Kinder hatten uns gesagt, dass es ihnen sehr gut gefallen hatte.
Auch der Mutti, welche am Montag da war, fand die Ideen mit dem Schnitzen gut.

Es war eine anstrengende aber auch sehr erfolgreiche Woche!

Fototermin, leider sind da nicht alle Teilnehmer dabei. Schlumpi, das Maskottchen der Fuchsfarm, muss als Sitzgelegenheit her halten.
Aufgegangene Fladenbrötchen
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Fladen mit Dinkelschrot
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Typischer Obstkuchen, hier Apfelkuchen.
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Abziehen des Holzes in Holzwerkstatt
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erklären der Holzarbeiten mit entsprechendem Werkzeug
Hier ist die Mutti am Werk.
anfachen des Feuers fürs Backen. Zugwedeln von Luft
Brennendendes Holz, was noch durch glühen muss.
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Auf dem Gelände der Fuchsfarm, am Teich und im Vordergrund die Kräuterspirale.
Kräuterspirale
Kräuterspirale. Wer erkennt welches Küchenkraut oder anders?
Elsässer Flammkuchen mit Schinken und Lauch.
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Elsässer Flammkuchen ohne Zwiebeln oder Lauch.
Apfelkuchen in der Vorbereitung zum Backen.
Der Barfußpfad, der auch von unseren gut genutzt wurde. Am besten mit zugebundenen Augen.
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Sie ist ganz stolz auf ihren eignen Löffel.
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Waldspaziergang und Eichenblätter suchen.
Blick zum Butterberg an der Fuchsfarm, wilde Wiese.
Am Waldhaus gewartet auf unsere Mitarbeiterin, die mit Bus kam.
Spielplatz am Waldhaus, was einen Ausflug mit Kindern wert ist.
Rückweg zur Fuchsfarm.
Vorbereitung Dampfknödel.
Dampfknödel , die unheimlich aufgegangen sind. Selbst gemacht, ist eben selbst gemacht.
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Pflaumen entsteinen. und klein schneiden.
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Pflaumensoße zu den Dampfknödel.
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Vorbereitung zum Mittag
Holzwerkstatt von außen.
Brennen der Namen in die einzelne Holzlöffel.
Eierkuchen in zwei Varianten und Mirabellen dazu.
Aufhängen der gefärbten Hemdteile und der Kleider.
Braten der Eierkuchen auf Rost.
Wäsche-Galerie.
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Waldsparziergang mit Pilzfund. Unser Ältester, Hannes,  war Meister im Pilzsuchen. Er kennt sich sehr gut aus.
Zweiter Tag in der Holzwerkstatt. Erst mal wird erklärt was wie ansteht.
Linsensuppe ohne Kartoffeln.
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Austeilen der Linsensuppe.
Die große Obstwiese mit dem Maskottchen der Fuchsfarm.
Die schmeckt allen, die Linsensuppe.
Linsensuppe als Mittag.
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Jede Menge Mirabellen uns anderes Obst.
Der Feuerwehrteich und ein Blick auf die Obststreuwiese.
Feuerwehrteich.
Unterstand mit Lehmbackofen.
Mirabellen, gesammelt von den Kindern.
Brombeeren waren noch nicht so übbig, da andere Gruppe schneller.
Vorbereitung, von Zwiebel schälen, für den Kesselgulasch.
Da könnt ihr mal sehen wie der geschmeckt hat.
Kesselgulasch mit Bröckchen vom Fladenbrötchen.
In dem Kessel wurde er gekocht.
Noch ein Schlag vom Kesselgulasch.
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Spiel mit dem Gänseblümchen, Schatzsuche.
Geschenk vom Gänseblümchen am letzten Tag
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Aufgabenverteilung und Schatzsuche.
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