Neuer Jugendfahrten- Zyklus der Jahresgezeiten und des ELAN e.V. Erfurt beginnt!

Jugendliche auf der Sommerfahrt in Schweden 2012
  • Jugendliche auf der Sommerfahrt in Schweden 2012
  • hochgeladen von Stefan Linke

Die Pubertät, für junge Menschen ist sie die Zeit des Aufbruchs, des Lösens. Sie wollen ihr „eigenes Ding“ durchziehen. Der Weg ins Erwachsenenalter ist von großen Veränderungen geprägt und wird ihnen nicht immer leicht gemacht.
Die Projektinitiative der Jugendfahrten der Jahresgezeiten, will Junge Menschen auf ihrem Weg in die Verantwortungen des Erwachsenseins begleiten.
Vor nunmehr 14 Jahren gründete Thorsten Heine dieses Projekt, nachdem sich seine Tochter eine Initiation alternativ zu Konfirmation, Kommunion oder Jugendweihe wünschte. Von da an wuchsen die Jugendfahrten über das Niedersächsische Wendland hinaus zu einem bundesweiten Projekt heran. Als dann Kontakte zum ELAN e.V. Erfurt entstanden war schnell klar, dass das Projekt Jugendfahrten und der ELAN e.V. den gleichen Leitlinien folgen. Mit Unterstützung des neuen Trägers konnte ein Fundament geschaffen werden, dass den Anforderungen der modernen Erlebnispädagogik entspricht, dabei aber den spirituellen Charakter der Jugendfahrten beibehält. Noch immer ist Thorsten Heine der spirituelle Mittelpunkt der Initiationsreisen, doch wird er heute von drei tatkräftigen Pädagogen unterstützt.

Ganz nach dem Leitbild des ELAN e.V. - Erleben und Lernen durch Abenteuer in der Natur - laden wir nun wieder Jugendliche ein, die Lust haben auf eine Reise zu sich selbst und über sich hinaus, auf Begegnungen mit Grenzerfahrungen in Gemeinschaft und mit sich allein. Doch nicht nur das Abenteuer steht auf dem Programm, auch Zeiten der Einkehr und des Innehaltens sind wichtige Bausteine der Fahrten. „Wer innehält erhält innen Halt“ sagte einst Laotse, der Begründer des Taoismus.
Unsere Aufgabe als Team ist es, den Jugendlichen herausfordernde Situationen bereitzustellen, die zu individuellen Schlüsselerlebnissen und –erkenntnissen für den Umgang mit ihrer sozialen und natürlichen Umwelt führen sollen. Mögliche daraus resultierende Veränderungen möchten wir den Jugendlichen in sensiblen Reflexionen bewusst und für ihren weiteren Lebensweg als junge Erwachsene nutzbar machen. Unsere Arbeitsweise ist Prozessorientiert, was bedeutet, dass wir an den Themen arbeiten die bei den Jugendlichen präsent sind.
Die Reise ist in fünf Fahrten aufgeteilt, welche den Zyklus und die Eigenschaften der Jahreszeiten berücksichtigen. Auftakt ist die Frühjahrsfahrt zu Ostern 2015. Auf dieser Fahrt arbeiten wir anfangs in geschlechterspezifischen Gruppen. Im weiteren Verlauf lernen sich die Jugendlichen kennen und erleben gemeinsam die Einführung in eine Kampfkunst.
Während der Sommerfahrt organisiert sich die Gruppe zunehmend selbst und erfährt die Natur von ihrer ursprünglichen Seite. Wir wollen zu Abenteuern in unberührter und ursprünglicher Natur ohne Kontakt zur Zivilisation aufbrechen. Neben dem gemeinsamen Wandern, Kochen am Feuer, einer Kanutour und vielem mehr sollen die Teilnehmer aber auch die Möglichkeit bekommen, sich Zeit für sich selbst, etwa in einem Solo, zu nehmen.
Klettern, Boofen und Schwitzhüttensauna sind zentrale Bestandteile der Herbstfahrt. Auf dieser Fahrt werden intensive Selbsterfahrungen und die Begegnung mit Gebet und Ehrfurcht in aller Einfachheit und Naturverbundenheit ermöglicht.
Mit Wanderungen, Ski- und Snowboarden sowie Gruppendynamischen Spielen, aber auch der Formulierung von Zielstellungen, werden wir auf der Winterfahrt das alte Jahr verabschieden und das neue begrüßen.
Mit der Jugendinitiation im darauf folgenden Frühling schließen wir mit den Jugendlichen den Jugendfahrten- Zyklus ab. Während dieser Zeit sollen die Jugendlichen ihre eigenen Potentiale benennen und wertschätzen. Als Abschluss wird es einen angeleiteten Feuerlauf über heiße Kohlen sowie die Begegnung mit den Eltern und eine große Feier geben. Damit möchten wir die nun gerüsteten jungen Erwachsenen, nach einer langen Reise voller Abenteuer, Spiritualität, Herausforderung, Einkehr, Grenzerfahrung und Innehalten auf ihren persönlichen Weg in die Eigenverantwortlichkeit entlassen.

Autor:

Stefan Linke aus Erfurt

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