Olitätenkongress in Großbreitenbach

Preiselbeere
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Gestern, am 13.08.2011, war nun der 4. Olitätenkomgress in Großbreitenbach.
Es ist schon Tradition und Der Schlüsselblumen e.V., aus Erfurt, ist ebenfalls schon öfter in der letzten Zeit dabei, um noch mehr von den Majestäten zu erfahren.
Jeder der sich berufen fühlt kann auch selber kandidieren und das Olitätenland in Thüringen vertreten.
Sieben Referenten, welche hauptsächlich Majestäten sind, haben ihren Beitrag geleistet und das Thema war, "Die Heilkraft der Beeren".
Begrüßt hat der Initiator, der erste Vorsitzende, Herr Liebermann, des Fördervereins "Olitätenwege im Thüringer Kräutergarten" e.V., aus Großbreitenbach.
Dann kamen verschiedene Redner zum Thema zu Wort. Alle Teilnehmer wurden dann mit einer Kostprobe, einem grünen Kräuter-Smotis überrascht, welcher dunkelrot war, weil Heidelbeeren mit darinnen waren, aber ansonsten grüne Kräuter.

Ehrenkönige, wie Peter Spiegel aus dem Baden-Württembergischen (Löfflingen), mit seinem Thema, "Nadedele und der Kräutermarie" und dem Geheimnis der 12 Apostelkräuter. Oder die Eherenköniginnen Frau Dorisa Winkenbach aus dem Hessischen (Wiesbaden), mit der Gojibeere und Frau Sabine Heucke-Gareis, welche zwei nordamerikanische Beeren vorstellte, die Kermesbeere und die Rebhuhnbeere, waren es wieder interessante Themen.
Auch unsere Olitätenmajestäten, wie Frau Sieglinde Leibner, welche sich um die Aronia, Apfelbeere, sehr bekannt macht, um diese durch Rezepte mit den sächsischen Initiatoren zu vermarkten, zu Saft.
Sie meint, dass so eine Frucht für Jedermann kostengünstig erwerbbar sein sollte, damit sie mit ihrer Heilwirkung vielen Menschen helfen kann, gerade in unserer heutigen Zeit.
Von ihr und auch von Herrn Spiegel habe ich mir Lektüre gekauft.

Herr Spiegel sein Buch, "Nadel und die Kräutermarie", zeigt den Wertegang der Buckelapotheker und Olitäten an, welche Bewandtnis es früher hatte und wie schwer es war, die Heilöle, Tinkturen, Salben usw. an den Mann (Frau) zu bringen, denn in der eigene Region konnten sie es nicht verkaufen . So liefen die Buckelapotheker durch ganz Deutschland, um ihre Waren und Erfahrungen anzubieten. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in die Nachbarländer bis hin nach Italien wurden die Thüringer Spezialitäten verkauft.
Es war ein mühsamer Verdienst und nicht für umsonst, nannte man sie Buckel(apotheker), weil die schweren Tragegestelle, welche sich Reff, nannten, voll bestückt waren.

Nach dem Kongress ging es nach dem Mittag weiter, mit einer Kräuterwanderung um den Ort und dann in die Kirche zum Ökumenischen Kräutergottesdienst, lt. Plan.
Am 15.08., ist in vielen Orten und Gegenden auch die traditionelle Kräuterweih üblich.
Wir verabschiedeten uns schon eher aus zeitlichen Gründen.

Auch der heutige Tag, der 14.08.11, stand dann wieder im Zeichen der Kräuter, mit dem Kräutermarkt und der Wahl der neuen Olitätenkönigin/König, welche übrigens die zwanzigste Majestät ist.

Davon kann ich leider Nichts berichten, weil wir nicht dabei waren.

Autor:

Renate Jung aus Erfurt

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