Retrospektive des Theater in Bockedra kann angefertigt werden

Jürgen Gnauck (links), Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei  übergab am Freitagnachmittag in der Thüringer Staatskanzlei an den Vorsitzenden des Bockerschen Heimatvereins, Prof. Edgar Seim (mitte) und Prof. Ehrenfried Ehrhardt einen Lottomittelzuwendungsbescheid in Höhe von 2500,-€. Mit diesem Geld soll eine Retrospektive der Geschichte des Theater in Bockedra (TIB) auf DVD erstellt werden.
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  • Jürgen Gnauck (links), Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei übergab am Freitagnachmittag in der Thüringer Staatskanzlei an den Vorsitzenden des Bockerschen Heimatvereins, Prof. Edgar Seim (mitte) und Prof. Ehrenfried Ehrhardt einen Lottomittelzuwendungsbescheid in Höhe von 2500,-€. Mit diesem Geld soll eine Retrospektive der Geschichte des Theater in Bockedra (TIB) auf DVD erstellt werden.
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Jürgen Gnauck, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei übergab am Pfingstfreitag in der Thüringer Staatskanzlei an den Vorsitzenden des Bockerschen Heimatvereins, Prof. Edgar Seim und Prof. Ehrenfried Ehrhardt einen Lottomittelzuwendungsbescheid in Höhe von 2500,-€. Mit diesem Geld soll eine Retrospektive der Geschichte des Theater in Bockedra (TIB) auf DVD erstellt werden.

Der Bockersche Heimatverein macht mit seiner nunmehr zehnjährigen Theatertradition etwas völlig außergewöhnliches, wie Jürgen Gnauck in seiner Begründung verlauten lässt. Noch im Sommer soll die DVD mit dem Rückblick auf 10 Jahre Theater, sowie einigen Hintergrundinformationen und Interviews mit Beteiligten erscheinen, berichtet Edgar Seim.
Auf eine Initiative von Wolfgang Fiedler nach dem letztjährigen Theaterstück mühte sich der Bockersche Heimatverein um entsprechende finanzielle Unterstützung. Wolfgang Fiedler gab in seinem Kampf um die Lottomittel nicht auf, so dass doch endlich vor wenigen Wochen die Einladung in die Thüringer Staatskanzlei mit der erlösenden Nachricht über den positiven Bescheid und dessen Übergabe bei Professor Seim eintrudelte. „Mit dem Mitarbeiter von Jürgen Gnauck, Thomas Knoll musste Edgar Seim übrigens bis dahin noch mehrfach referieren, um den Antrag auf sichere Füße zu stellen. Insgesamt schüttete Gnauck an diesem Tag 28.000,-€ an mehrere Vereine Thüringens aus.

Die Historienspiele in Großbockedra begannen im Jahr 2004 mit dem „Glockenguss zu Bockedra“, welcher im Rahmen der 750-Jahrfeier des Ortes aufgeführt wurde. Nach den zwei Aufführungen war der Druck auf den Bockerschen Heimatverein und die Darsteller so groß, dass eine Fortführung des Theaterspielens notwendig wurde. Über die „Butterdiebe“, „Bauern, preußen und Besatzer“, „das Gottesurteil von Bockedra“ bis hin zum letztjährigen Stück „ein Bockedraer im Vorhof der Hölle“ entstammten alle zehn Stück der Feder von Professor Ehrenfried Ehrhardt, der gleichzeitig als Regisseur mit straffer Hand die jeweils zwei Aufführungen dieser zehn Stücke zu großen Erfolgen führte. Historisch belegte Ereignisse verstand er jedes mal auf humorvolle Weise mit relevanten Zeitgeschehen. Nunmehr haben bereits die Proben für das elfte Theaterstück begonnen, welches im Rahmen des Erntedankfestes Anfang September aufgeführt wird.
Übrigens gingen weitere Lottomittel in die Region: für die Restauration der Dorndorfer Orgel sowie den Erhalt des römischen Pavillion in Drackendorf übergab Gnauck ebenfalls Schecks.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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