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Renaissance in Arnstadt entdecken

9. Juli 2011 um 14:00
Rathaus, Arnstadt
Ein für den Renaissance-Baustil typisches Gebäude ist das Arnstädter Rathaus. Das Foto zeigt dessen Giebel.
Ein für den Renaissance-Baustil typisches Gebäude ist das Arnstädter Rathaus. Das Foto zeigt dessen Giebel. (Foto: Stadt Arnstadt)
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Jüngst war man noch auf den Spuren Luthers mit einer historischen Bürgersfrau unterwegs und wandelte auf den Pfaden des Reformators durch Arnstadt. Die Sonderstadtführung am 9. Juli, 14 Uhr, widmet sich weniger einer Persönlichkeit, sondern vielmehr einer besonderen Epoche - der Bau- und Kunstgeschichte. Arnstadt gilt zwar mit der Liebfrauenkirche als ein Modellstandort der Romanik in Thüringen, aber auch andere Baustile haben reichlich Spuren hinterlassen. So trägt die Renaissance als eine der prägnanten Epochen maßgeblich zum Stadtbild bei. Genau diesem Bau- und Kunststil widmet sich der 90-minütige Rundgang mit Birgit Messerschmidt und richtet den Blick der Teilnehmer auf die architektonischen Schätze dieser Zeit. Vom Marktplatz mit seinem schmuckvollen Rathaus inspiriert führt die Suche nach dem Flair des 16. Jahrhunderts durch die Gassen in die Liebfrauenkirche bis hin zum Gelände des Schlosses Neideck. Die Blütezeit der Renaissance umfasst das 15. und 16. Jahrhundert, später wurde diese Epoche durch den Barock abgelöst. In Arnstadt begann der Bau im Renaissancestil mit der Wiedererrichtung der Stadt nach dem Großbrand im Jahr 1581. Treffpunkt für die Sonderstadtführung ist direkt vor der Tourist-Information am Markt.

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Autor: Lokalredaktion Ilmkreis
aus Arnstadt
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