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Informationsstand am Equal Pay Day in Saalfeld

21. März 2014 um 12:00
DGB, Saalfeld/Saale
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Am 21. März, 12 bis 15 Uhr, informiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Saalfeld/Saale, Isrid Müller in Kooperation mit dem DGB Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt auf dem Saalfelder Marktplatz zum Equal Pay Day, dem Aktionstag der ungleichen Bezahlung zwischen Frauen und Männern. Beide machen auf den nachwievor aktuellen Missstand aufmerksam und informieren über die Vor- und Nachteile von Minijobs und Teilzeitarbeit.

„Der 21. März markiert in diesem Jahr den Tag, an dem Frauen genauso viel Geld verdient haben, wie Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres. Frauen in Deutschland müssen also im Schnitt 80 Tage länger arbeiten, um die Gehaltsdifferenz von aktuell 22 Prozent auszugleichen. Die Ursachen für den durchschnittlichen Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen sind mehrschichtig“, beschreibt Müller.

Gründe sind unter anderm:

- Frauen arbeiten häufig in frauentypischen Berufen mit deutlich niedrigerem Lohnniveau als in männertypischen Berufen.
- Frauen unterbrechen i.d.R. ihre Erwerbstätigkeit für die Kindererziehung bzw. die Pflege von Angehörigen.
- Frauen gelangen seltener in Führungspositionen als Männer.
- Viele Frauen in Deutschland arbeiten in Teilzeit oder gar in Minijobs.

Der Equal Pay Day (EPD), der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, macht auf die bestehende Geschlechter-Einkommenslücke oder Geschlechter-Lohnlücke aufmerksam und wird in zahlreichen Ländern an unterschiedlichen Tagen begangen.

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Autor: Lokalredaktion Saalfeld / Rudolstadt / Pößneck
aus Saalfeld
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