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Gartenkultur im 18. Jahrhundert – die Natur als Schönheitsprinzip

10. November 2011 um 19:00
..., Ilmenau
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Professor Hans-Joachim Kertscher berichtet am 10. November, 19 Uhr, im GoetheStadtMuseum über die Gartenrevolution im 18. Jahrhundert. Während dieser Zeit wurde der englische Garten Vorbild für die Gartenkunst. Das Schönheitsideal war an der Natur ausgerichtet. Die Natur sollte nicht behindert, sondern nur ergänzt werden, durch Kunstwerke. Dieser Wandel hatte nicht nur Einfluss auf die Gartenkultur, sondern auf das gesamte gesellschaftliche Leben in Deutschland.
Der englische Garten wird mit dem Zeitalter der Empfindsamkeit in Verbindung gebracht. Empfindsamkeit und Freundschaft fanden ihren Ausdruck in der neuen Gartenkunst, fortan sollten diese die bürgerliche Lebensweise nachhaltig bestimmen. Auch Vertreter des Adels wirkten eifrig mit bei der Gartenrevolution.
Den ersten und damit ältesten englischen Garten in Thüringen findet amn im Gothaer Schlosspark wieder. Im Vortrag werden der Park in Wörlitz, der Ilmpark und Goethes Interesse am englischen Garten vorgestellt.

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Autor: Lokalredaktion Ilmkreis
aus Arnstadt
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