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Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

2. Oktober 2016
Wildkatzendorf Hütscheroda, 99820, Hörselberg-Hainich
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Der Eiserner Vorhang teilte bis 1989 Deutschland. Für die Menschen war er eine unüberwindbare Barriere. Die Natur hingegen profitierte davon, dass der Grenzstreifen von intensiver menschlicher Nutzung weitgehend verschont blieb. Über 12.500
Kilometer erstreckt sich der ehemals eiserne Vorhang in Europa heute als grüner Korridor mit außergewöhnlicher Artenvielfalt mit über 1.200 bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Doch an vielen Stellen zerschneiden Äcker und Intensivgrünland diesen einzigartigen Wanderkorridor bedrohter Pflanzen und Tiere. Der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) will den nationalen Biotopverbund im Grünen Band stärken. An Stellen, wo intensive Landnutzung die wertvolle Lebenslinie durchtrennt, wurden Flächen gekauft und natürlich gestaltet. Das Projekt "Lückenschluss Grünes Band" macht den Weg wieder frei für die Natur.

Die Ausstellung ist im Eintritt für das Wildkatzendorf enthalten.

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Autor: Wildkatzendorf Hütscheroda
aus Eisenach
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