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Die AIDS-Verschwörung

14. Oktober 2015 um 18:00
BStU, Außenstelle Erfurt, 99084, Erfurt
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Der Quellenwert der Stasi-Akten für die zeitgeschichtliche Forschung

Bis heute hält sich die Verschwörungstheorie, dass das für AIDS verantwortliche HI-Virus ursprünglich in den USA als biologischer Kampfstoff entwickelt wurde. Großen Anteil an der Verbreitung dieses Gerüchts hatten der ehemalige sowjetische Geheimdienst KGB und die Stasi – so eine neue Studie der Stasi-Unterlagen-Behörde.

Die USA sollten mit einer groß angelegten Desinformationskampagne international in Verruf gebracht werden. Die Stasi forcierte die Verbreitung der Thesen einer "wissenschaftlichen Studie" ostdeutscher Forscher im westlichen Ausland. So entstand ein Zyklus von Falschinformationen, der sich bis weit über das Ende des Kalten Krieges hinaus hielt.

Mit einem Vortrag und einer Diskussion stellte der Autor seine Studie zum Thema dem Erfurter Publikum vor.

Datum: Mittwoch, 14.10.2015, 18.00 Uhr

Vortrag: Dr. Douglas Selvage, Stasi-Unterlagen-Behörde

Ort: Collegium Maius,
Michaelisstraße 39, 99084 Erfurt

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Kooperation mit der Außenstelle Erfurt des BStU.
Mitveranstalter: Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Universität Erfurt, Katholisch-Theologische Fakultät

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Autor: Anja Stötzer BStU, Außenstelle Erfurt
aus Erfurt
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