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Die Reichsbahn und die Stasi

2. Mai 2017 um 16:30
BStU, Außenstelle Erfurt, 99084, Erfurt
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Stasi-Akte spezial: Vortrag in der BStU-Außenstelle Erfurt

Die Reichsbahn gehörte zu den meist genutzten Transportmitteln in der DDR. Dabei wurde sie im Laufe der Jahre auch für den Literatur-Schmuggel Richtung Osten sowie für Fluchtversuche in den Westen genutzt. Daher stand die Bahn unter ständiger Überwachung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Die Reichsbahn ist einer der ausführlich dokumentierten Themenkomplexe in den MfS-Akten.

In der Vortragsreihe „Stasi-Akte spezial“ des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) werden Inhalte aus den Akten zum Thema vorgestellt. Dazu gehört etwa das größte Zugunglück der DDR-Geschichte 1967 in Langenweddingen, bei dem ein Zug in einen Tankwagen fuhr und knapp 100 Menschen zu Tode kamen. Das MfS übernahm die Ermittlungen. Außerdem ein Thema des Vortrags: Außergewöhnliche Verstecke für Schmuggel oder für Fluchtversuche in Zügen der Reichsbahn und wie die Staatssicherheit diese Verstecke analysierte. Zudem geht es darum, wie die Stasi Truppentransporte der Nationalen Volksarmee und der Sowjetarmee absicherte und Staatsfahrten hoher Funktionäre überwachte.

Im Anschluss an den Vortrag folgt eine Archivführung. Es besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Termin: Dienstag, 02. Mai 2017
Beginn: 16.30 Uhr, mit anschließender Archivführung
Ort: BStU-Außenstelle Erfurt, Petersberg Haus 19, 99084 Erfurt

Der Eintritt ist frei.

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Autor: Anja Stötzer BStU, Außenstelle Erfurt
aus Erfurt
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