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Gedenken an „Das Ende der Stasi in Erfurt“

4. Dezember 2015 um 15:00
BStU, Außenstelle Erfurt, 99084, Erfurt
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Am 4. Dezember 1989 besetzten Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler die Erfurter Stasi-Bezirksverwaltung. Es werden die Ereignisse um die Besetzung mit Hilfe von Berichten und Arbeitsanweisungen aus den Akten des Amtes für Nationale Sicherheit - Nachfolgeeinrichtung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) - beleuchtet. Besonders die Unterlagen, die unter der Leitung von Generalleutnant Schwanitz entstanden- dem letzten Chef der Stasi - geben Aufschluss über die letzten Monate der SED-Geheimpolizei. Interessierte erfahren, wie die Leiter der Kreis- und Bezirksämter im Herbst 1989 bei Demonstrationen und Besetzungen der Stasi-Dienststellen vorzugehen hatten.

Anhand von Akten aus dem Archiv wird zudem der damalige Verteidigungszustand der Stasi auf dem Petersberg dargestellt. Anschließend wird die Dokumentation „Zivilcourage“ präsentiert. Der Film erzählt von fünf Frauen, die am 4. Dezember 1989 die Staatssicherheit herausforderten, um der Vernichtung von Stasiakten in der Stasi-Bezirksverwaltung ein Ende zu setzen.

Bei einem Rundgang durch das Erfurter Stasi-Unterlagen-Archiv erhalten Interessierte weitere Einblicke in die Arbeit der Staatssicherheit. Erklärt werden Aufbau und Funktion des Archivs sowie die Nutzung der gesammelten Informationen durch die Geheimpolizei. Besucher haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Ein gültiges Personaldokument ist notwendig.

Datum: Freitag, 4. Dezember 2015, 15.00 Uhr
Gedenken an Das Ende der Stasi in Erfurt
Ort: Petersberg, Haus 19, 99084 Erfurt

Der Eintritt ist frei.

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Autor: Anja Stötzer BStU, Außenstelle Erfurt
aus Erfurt
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