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„MfS an Thüringer Universitäten am Beispiel der TH Ilmenau“

16. Juni 2015 um 18:00
Collegium Maius, 99084, Erfurt
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Einladung zum Vortrag

„MfS an Thüringer Universitäten am Beispiel der TH Ilmenau“

von Dr. Reinhard Buthmann im Rahmen der

Vortragsreihe „Der Quellenwert der Stasi-Akten für die zeitgeschichtliche Forschung“

Wann: Dienstag, 16.06.2015, 18:00 Uhr
Wo: Collegium Maius, Michaelisstraße (gegenüber der Michaeliskirche), 99084 Erfurt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet in den kommenden Monaten gemeinsam mit dem Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) eine Vortragsreihe zum „Quellenwert der Stasi-Akten für die zeitgeschichtliche Forschung“ im Erfurter Collegium Maius. Im Rahmen vielseitiger Vorträge wird anhand anschaulicher Beispiele die historische Bedeutung der Stasi-Akten herausgestellt.

Am 16. Juni wird Dr. Reinhard Buthmann zum Thema MfS an Thüringer Universitäten sprechen und die Thematik am Beispiel der Technischen Hochschule Ilmenau konkretisieren. Die TH Ilmenau besaß in der DDR insbesondere auf dem Gebiet der Elektrotechnik einen hervorragenden Ruf, sie galt vielen Zeitgenossen als ideologiefern und als Geheimtipp für Technikinteressierte. Dass das MfS an der TH Ilmenau besonders involviert war, wurde eher nicht vermutet. Der Vortrag zeigt, dass das Gegenteil zutreffend ist.

Dr. Reinhard Buthmann, Mitarbeiter des BStU, erörtert im Rahmen seines Vortrages einige Fallbeispiele näher, indem er Fragen zum Austausch bürgerlicher Hochschullehrer durch SED-Mitglieder, Fragen zur Rekrutierung von MfS-Mitarbeitern aus den Matrikeln oder etwa Fragen zur Ausbildung von MfS-Mitarbeitern an der TH Ilmenau nachgeht.

Der Eintritt ist frei.

Nächster Termin: Mittwoch, 22.07.15, 18:00 Uhr, Collegium Maius Erfurt
Thema: „Die Herrschaft im Alltag am Beispiel der MfS-Kreisdienststelle Nordhausen“, Dr. Hanna Labrenz-Weiß (Referentin, BStU)

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Autor: Anja Stötzer BStU, Außenstelle Erfurt
aus Erfurt
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